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CURTAIN CALL zum zweiten...
Lignières, 2. Oktober 2011

Am Samstag Morgen bei der Hinfahrt gab der Motor von unserem Wohnmobil den Geist auf, nicht ein besonders gutes Vorzeichen. Wir kamen trotzdem irgendwie an, aus dem Nebel raus und in die wunderschöne Landschaft im Jura, an die Sonne. Beim besichtigen der Pisten sahen wir bereits, dass es eine sehr schnelle Bahn ist, wo mitunter auch viel Motorleistung gefragt ist… nun gut.

Im Training schoss sich Severin schnell auf die breite Piste ein, so ein wenig wie Alcaniz wo er ja letztes Jahr bei der U15 WM gewann… ein gutes Vorzeichen? Nein, der Trend der letzten Rennen setzte sich fort und uns fehlte massiv power… trotzdem blieben wir unserer Motorenmarke auch in diesem Rennen treu, „bis zum bitteren Ende“ ;)

Im Zeitfahren fehlten Severin trotz eigentlich guter Fahrt 8/10 Sekunden, das sind auf einer Runde von 39 Sekunden über 25 Meter!

Kurz gesagt, hatte Severin trotz guten Fahrten in den beiden Vorläufen keine Chance um vorne mitzufahren. Nur mit viel Glück, weil einige Konkurrenten vor ihm ausfielen, konnte er überhaupt von P6 aus in den Final starten. Er musste dabei mindestens vor seinem direkten Konkurrenten um die Meisterschaft ankommen, dann wäre er Schweizermeister. Sein Start war gut, und er lag auf P5 einige Plätze vor diesem und war somit auf Titelkurs. Ohne Chance zwar auf das Podium des Rennens, aber im Windschatten gezogen konnte er seinem Vordermann knapp folgen. Leider nicht allzu lange…:
Beim Anbremsen der Schikane spürte ich nur noch einen heftigen Schlag von hinten und fand mich dann in der Wiese wieder, abgeschossen von einem Teilnehmer welcher nur dieses eine Rennen in der SM fuhr“, kochte Severin als er noch auf P9 ins Ziel humpelte. “Nach Chiavenna bereits wieder eine solche Attacke, und wieder haben wohl alle Streckenposten weggesehen. Aber das dieser Fahrer die gleiche Kartmarke fährt wie der Titelgewinner, ist sicher nur Zufall...“ Wut und Enttäuschung hielten sich die Waage, doch wenigstens noch P3 in der SM gerettet, es hätte auch schlimmer kommen können!
Aber es ist natürlich sehr Schade, auf diese unsportliche Weise den Titel kampflos verlieren zu müssen.



Ansonsten war der Anlass gut organisiert, sogar mit einem Feuerwerk nach jeder Zieldurchfahrt, Grid Girls und einer Party am Abend. Naja, vielleicht hätte man ja ein Grid Girl weniger - dafür noch den technischen Kommissar von Chiavenna buchen können - aber die Grid Girls waren dafür schöner anzuschauen ;)

Wir sind irgendwie erleichtert, ist diese Saison zu Ende gegangen, obwohl etwas unschön und ohne direkte Kampfentscheidung auf der Piste. Es war die wohl anstrengendste Saison bisher, voll von Ungereimtheiten auf und neben der Piste und leider weiter stetig schrumpfenden Teilnehmerfeldern, schade!

Herzlichen Dank an Alle, welche uns diese Saison ermöglicht haben, allen voran Fredy Lienhard und LO lista office. Diese Saison haben wir einmal mehr viel gelernt, und wer weiss, vielleicht sogar mehr als nur mit Siegen.
Nun geht es ab in die Winterpause, zum Nachdenken wie und wo und wann es weitergehen wird im 2012... stay tuned! :)

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CURTAIN CALL
Monza, 24.-25. September 2011

Wir freuten uns auf Monza, auch das Wetter spielte mit und wir genossen fast sommerliche Temperaturen. Bereits bei der Anreise staunten wir ob der Dimensionen, da ist alles einfach nur sehr gross! Schon die Einfahrt ist speziell, als würde man in einen Park hinein fahren, was es eigentlich ja auch ist.

„Ich freute mich als ich hörte, dass ich in Monza einen Teamkollegen haben würde“, meinte Levin, im Wissen vom erfahrenen Absolventen der europäischen BMW Academy noch einiges lernen zu können.



Bereits in den Trainings verloren die Beiden jedoch fast 2 Sekunden auf die Spitze und konnten einigen Autos nicht einmal im Windschatten folgen. Auf einer power Strecke wie Monza keine guten Vorzeichen, und im ersten  Zeitfahren waren beide dann auch hinten im Feld zu finden, Levin auf P8. Im Rennen konnte er immerhin noch auf P7 fahren, nachdem er wenigstens mit seinem Teamkollegen etwas fighten konnte ;)

Am Sonntag Morgen im zweiten Zeitfahren  das gleiche Bild, Levin wieder auf P8 obwohl wir noch auf dem Vorstart die Flügel voll flach stellten. Vor dem ersten Rennen noch eine kleine Änderung am set-up wegen Untersteuerns, und los gings. Er hing nach einigen Runden auf P6 und fightete um diese Position, aber da verliert man halt Zeit.
„Ich beschloss somit, mich hinten anzuhängen um mit ihm nach vorne zu fahren, da er eh schneller war.“
Als er jedoch in der Schikane einen Fehler machte, musste er ihn in der Ascari aussen rum überholen um keinen Schwung zu verlieren, da er innen abblockte.
„Ich habe ihm innen Platz gelassen, damit wir zusammen weiter nach vorne fahren können und keine Zeit verlieren.  Ausgangs Kurve zog er jedoch nach links rüber und ich musste ins Gras ausweichen um den Crash zu vermeiden, dabei drehte ich mich in die Leitschienen und demolierte meinen Frontflügel, vielen Dank“, ärgerte er sich nach dem  Rennen. Wir waren nur froh, dass sie sich nicht berührten weil dort die Autos mit über 150 km/h am beschleunigen sind… und hätten sich dort die Räder verhakt wären Beide übel abgeflogen.

Das war bereits das letzte Rennen der Saison 2011, welche ja mit dem Sieg in Hockenheim in seinem ersten Rennen so gut begonnen hatte und nun in der Leitplanke endete. Das symbolisiert wohl auch die Saison, wobei wir noch immer nicht wissen, was eigentlich  geschah oder woran es lag dass wir mit jedem Rennen etwas weiter hinten lagen…

Herzlichen Dank an Fredy Lienhard von LO lista office, welcher dieses Abenteuer ermöglichte, wir werden es nie vergessen!
Vielen Dank auch an unser Team von „Jo Zeller Racing“, bei welchem wir alle viel gelernt haben.

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17 Meter und überfahren
Chiavenna(I), 14. August 2011

Fast unglaublich, dass Severin nach einem solch haarigen Weekend noch immer die Meisterschaft anführt! Doch der Reihe nach…

Chiavenna, geliebt und gehasst, tolle Piste aber mit dürftiger Infrastruktur. Inmitten von Abfallbergen vom letzten Rennen bauten wir unser Zelt auf und trainierten auf der schnellen Bahn. Uns fehlten bereits im Training 0.7 Sekunden, das sind schlappe 17 Meter pro Runde! Leider sind wir uns das schon bereits etwas gewöhnt und machten uns daran, das Kart optimal abzustimmen, was uns auch gut gelang.

Dann das Zeitfahren: „Mein Kart lag wirklich gut, aber am Kurven Ausgang zogen mir die anderen jeweils 2 Meter davon, und Ende Gerade nochmals 2 Meter; einiges konnte ich auf der Bremse und in den Kurven wieder wettmachen, aber das reichte nicht“, seufzte er nach P7 und verzog sich alleine irgendwohin…
Auch ein Motorenwechsel für den ersten Lauf zeigte keine Wirkung, da unsere Mietmotoren ja auf dem aktuellen Stand sind.

Beim Start zu heat 1 ein Riesen Durcheinander, trotzdem wurde der Start freigegeben und Severins13 Runden kämpfen und sperren begannen. Chancenlos tröpfelte er mit grossem Rückstand auf P6 ins Ziel.

Beim zweiten Vorlauf das gleiche Bild, der Start war ok und diesmal konnte er gar auf P3 ins Ziel kommen.

heiss...


Wir bauten für den Final nochmals den Kart um und passten das set-updem heissen Wetter an. Severin konnte von P4 ins Rennen gehen, und da er ja kampfstark ist würde vielleicht doch noch ein Podest drin liegen? Mitnichten..
Mein Start war gut und ich lag hinter dem Führenden auf P2, als ich im schnellen Rechtsknick Ende Gerade von hinten geschoben wurde. Am Anfang konnte ich das noch auffangen, aber als ich danach über den Haufen gefahren wurde leider nicht mehr“, meinte er nach dem Rennen. Pilot ausser einigen Prellungen soweit gesund, was ja die Hauptsache ist, Kart allerdings k.o.

aua 1...

aua 2...

aua 3...


Der Zwischenstand in der Meisterschaft hier…, das nächste Rennen findet am 2. Oktober in Lignieres(CH) statt

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Schwarzes Wochenende
Most (CZ), 6.-7. August 2011

Der vierte Lauf der LO FORMEL lista junior Meisterschaft fand in Most statt, einer kurvenreichen Bahn nördlich von Prag. Wir freuten uns wie immer auf ein neues Abenteuer!

Am Donnerstag gewöhnte sich Levin an die neue Bahn und war von den Zeiten her vorne dabei, soweit – so gut.

Am Freitag dann im einzigen offiziellen Training führte er die Zeitenliste mit Bestzeit an, bevor er es übertrieb und bei einsetzendem leichten Regen auf einem Kerb ausrutschte und in die gegenüberliegende Boxenmauer krachte… sein erster Crash!



Wir wussten, irgendwann wird es wohl auch ihm passieren, trotzdem hofft man ja dass es nie passiert. Und danach ging an diesem Rennen dann nicht mehr allzu viel.



Nachdem wir das Auto bis zum Quali noch reparieren konnten, fuhr Levin dann immerhin noch auf P4. Am Samstag im ersten Rennen ging dann aber gar nichts mehr, Levin war völlig von der Rolle und kam als Letzter aufgelöst ins Ziel: „Ich machte viele Fehler, aber vor allem hatte ich kein feeling mehr für das Auto“, sagte es und verzog sich wütend und frustriert ins Wohnmobil.

Das zweite Rennen am Sonntag fand dann auf nasser Piste statt, eigentlich in seinem Element. Obwohl nicht wirklich erfahren mit einem Formel Rennwagen im Regen, ging es schon wieder etwas besser als am Samstag und er konnte das Rennen auf P5 beenden, mit der zweitschnellsten Rundenzeit. Trotzdem sass im immer noch der Crash vom Freitag in den Knochen.



Vielen Dank an unser Team und die Gewaltsleistung, das Auto innerhalb weniger Stunden bis zum Quali repariert zu haben!



Das nächste Rennen von Levin wäre nun in Dijon am 10.-11. September 2011.

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Regenmeister und Podium
Levier (F), 17. Juli 2011

Der dritte Lauf zur Schweizer Meisterschaft fand zumeist bei strömendem Regen in Levier statt. Einzig im Final trocknete die Piste (leider) bereits wieder langsam ab, und somit war es dann auch ein Poker wie man den Kart eingestellt hatte.

Aber der Reihe nach: Am Sonntag Morgen, mit nur einem Training vor dem Zeitfahren, musste das richtige set-up gefunden werden. Nicht einfach, vor allem nicht auf einer eher schwierigen Piste und mit neuen Regenreifen. Dies gelang umso schlechter, als wir uns im wahrsten Sinne des Wortes noch in der Übersetzung für das Zeitfahren vergriffen. Wir rechneten mit dem Schlimmsten, da er auf der Geraden nun fast stehenblieb… trotzdem Pole! Toll, super gefahren und gezeigt dass im Regen der Fahrer etwas mehr bewirken kann als im Trockenen!



„Die Vorläufe 1 und 2 fanden im Regen statt, und ich konnte beide gewinnen. Dies, obwohl einige Konkurrenten jeweils kapitale Frühstarts hinlegten.“

Dann der Finale… und der Regen liess nach! Severin mit Sorgenfalten im Gesicht: “Im Trockenen wird es material-mässig wieder sehr schwierig, also hoffe ich natürlich auf viel Regen.“ Petrus hatte wohl Pause und hörte ihn nicht, denn die Wolken verzogen sich und die Sonne lugte bereits wieder hervor. Trotzdem wurde auf Regenreifen gestartet, da die Piste noch feucht war… aber eben leider nicht mehr nass.

„Den Start habe ich wohl etwas verschlafen und fand mich auf Platz 3 wieder. Nach ein paar Runden war ich zwar wieder auf P2 und holte auf den Führenden auf, aber es reichte grad nicht mehr… nur eine Runde länger hätte das Rennen dauern sollen“, ärgerte er sich danach.



Trotzdem die Führung im Gesamtklassement übernommen!

Das nächste Rennen von Severin ist der vierte Lauf der Schweizermeisterschaft in Chiavenna (I) am 13. – 14. August 2011.

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Drittes Rennen, drittes Podium!
Hockenheim (D), 10. Juli 2011

„Ich freute mich wahnsinnig, nach 6 Wochen endlich wieder im Auto zu sitzen, yeah! Am Freitag im ersten Training, musste ich mich erst wieder einmal daran gewöhnen, im zweiten Training  war ich Schnellster was mich riesig freute! Danach hatte ich aber plötzlich Probleme beim herunterschalten und konnte kein Training mehr fahren. Sehr merkwürdig, da es bei  Teamkollege Sandro bestens funktionierte. Am Abend zerlegten wir das Getriebe und untersuchten nochmals alle Parameter der Datenaufzeichnung… und siehe da, am nächsten Morgen war das Problem behoben. Nur, wir hatten jetzt kein set-up erarbeiten können und mussten dies nun in den Rennen nachholen.“



Am Samstag in der Qualifikation machten sich die fehlenden Trainings bemerkbar, nur P4. Etwas enttäuscht darüber, freute er sich trotzdem auf das bevorstehende Rennen.
Bereits beim Start gab es ein Gedränge, da vor dem Formel lista Feld ja noch die Formel Renault starteten und die Ersten der Formel lista auf die hinteren Renault‘s aufliefen. Es ging trotzdem soweit alles gut, viele Kämpfe dann im Laufe des Rennens und viel gelernt. „Leider bekam ich am Schluss noch eine Zeitstrafe wegen Überfahrens der weissen  Begrenzungs-linie und fiel noch 2 Plätze zurück“, meinte er nach dem Rennen zerknirscht.



Nun, morgen ist auch noch ein Tag, und dieser begann mit der zweiten Qualifikation fürs Rennen 2. Levin fuhr auf P5:
“Das Auto war auf der Hinterachse zu nervös, ich konnte das Tempo der Anderen in den Kurven nicht mitgehen“. Gesagt, getan, wurde das set-up für das Rennen angepasst.



Dann das Rennen 2: „Mein Start war ok, das Auto lag nun super und ich konnte angreifen und lag bereits auf P3. Im Kampf mit einem Konkurrenten verbremste ich mich und berührte ihn mit einem Vorderrad, dabei verbog ich mir wohl etwas die Lenkung weil ich danach nicht mehr so schnell fahren konnte“, meinte er später. Und es gab noch eine weitere Situation, wo die Zuschauer den Atem anhielten: Als er Ende der Start-Ziel Gerade einem Gegner innen standhielt als dieser schwungvoll die Türe zumachte, mit der Konsequenz dass sich derselbe im Kiesbett wiederfand. Levin konnte das Rennen dann auf P3 beenden.





Im Gesamt Klassement liegt er auf P2, bei den Rookies auf P1. „Dieses Weekend war für mich äusserst lehrreich, zuerst die Probleme mit dem Schalten behoben, dann das set-up erarbeiten und auch vom Fahrerischen in den Rennen her. Vielen Dank meinem Team und Jo Zeller, und natürlich LO lista office für diese tolle Serie!“

Das nächste Rennen findet am 6. - 7. August in Most (CZ) statt.

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Zweites Rennen, zweites Podium
Röthis (A), 26. Juni 2011

Unter einem strahlend blauen Himmel und hochsommerlichen Temperaturen fand der zweite Lauf zur Schweizer Meisterschaft in Röthis (A) statt. Auf dem Fahrsicherheitskurs unweit der schweizerischen Grenze wurde ein anspruchsvoller Kurs abgesteckt, sogar ein kleiner Hügel wurde in den Kurs integriert.



Am Samstag fuhren wir den Bridgestone Cup als Training mit, da nur zwei kurze Trainings am Sonntagmorgen nicht ausreichen um eine neue Piste kennen zu lernen. Nun, wir hatten jedoch den ganzen Tag mit Motor Problemen und Aussetzern zu kämpfen. Nachdem wir unzählige Teile wechselten und eine komplett andere Vergaser Einstellung probierten, war das Problem endlich behoben. Nur, wir hatten noch überhaupt nichts am Chassis einstellen können. Und dies hat sich am Sonntag dann gerächt. Zudem touchierte Severin in einem Lauf einen Strohballen und brachte eine krumme Lenkstange, Spurstange und Hinterachse zurück… toll, das auch noch!



Dann der Sonntag morgen: „Im Zeitfahren merkte ich, dass es schon etwas Gummi auf der Strecke hatte, aber ich rutschte in den Schikanen nur herum“. Sagte es und zog enttäuscht über P4 von dannen. Da wir bisher keine Zeit hatten das Chassis abzustimmen, was auf einer solchen Bahn wichtig ist, mussten wir dies nun in den Rennläufen nachholen. Also, wir probierten etwas für den ersten Lauf… und dieser Schuss ging nach hinten los, komplett falsche Richtung und Severin konnte P5 nur knapp ins Ziel retten. Für den zweiten Lauf also in die andere Richtung umgebaut. Nun, wohl etwas zu stark, da nun das Gegenteil der Fall war und er hatte zuviel grip… wieder mit Mühe nur auf P5 angekommen. Im Finale dann suchten wir die goldene Mitte: „Endlich war es einigermassen fahrbar, obwohl ich beim Beschleunigen aus den Kurven heraus nicht mithalten konnte“, meinte er nach einem schweisstreibenden Finale und einem versöhnlichen zweiten Platz. Trotzdem, tolles Rennen auf dieser temporären Piste, aber leider zu wenig Zuschauer wegen anderen Anlässen in der Region.

Das nächste Rennen ist nun der dritte Lauf zur Schweizer Meisterschaft in Levier (F) am 17. Juli 2011.

ASS Zwischen Klassement hier...


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2. Lauf LO FORMEL lista junior, Red Bull A1 Ring
22. Mai 2011

Nach 5 Wochen Pause, endlich das zweite Rennen! Levin konnte es kaum abwarten, nach der langen Pause wieder im Auto zu sitzen. Leider konnten wir bei den offiziellen Testtagen nicht teilnehmen, also machte er sich am Freitag erstmals mit dieser tollen Piste vertraut. Es lief super, und nach 2 Trainings führte er die Zeitenliste an!



Am Samstag morgen war das erste Quali, Levin stürzte sich voller Erwartungen auf die neue Piste und fuhr schon nach ein paar Runden eine 1.40.03 und somit über 0,6 Sekunden schneller als alle anderen. Zum Reifensparen hörte er früher auf und fuhr zurück an die Box. Er dachte auch, das muss jetzt die Pole sein. Aber nein, die neue Piste wurde immer schneller, und Levin rutschte noch auf P3 zurück, schade!



Am Nachmittag dann das erste Rennen, Fehlstart seines Vordermannes und vieler anderer, und auch er geriet etwas zu früh ins Rollen. Danach war es ziemlich chaotisch, immer wieder mussten einige Gegner eine Drive-trough Strafe absolvieren. Levin passierte die Ziellinie als Zweiter, yeah! Doch auch er wurde kurz vor Schluss noch für eine Strafe wegen des frühen Startes angezeigt, aber da es zu kurz vor Schluss war erhielt er 15 Strafsekunden. Somit leider nur Rang 4, aber viel gelernt beim Start!

Am Sonntag Morgen im zweiten Quali wurde er wieder Dritter. Er lag wieder auf der Pole bis zur Rotphase fünf  Minuten vor Schluss, doch schon wieder waren in der letzten Runde zwei Gegner schneller, Mist.
„Im Rennen hatte ich keinen guten Start und verlor einen Platz, den ich aber gleich wieder zurückholen konnte und schloss mich dann den beiden Führenden an“, berichtete er nach dem Rennen. Diese Dreiergruppe zog dem Feld langsam davon. „Auf der hinteren langen Geraden wollte ich den ersten der Beiden packen, wich der Kampflinie von Rodrigues aus und zog auf die andere Seite, aber ich verschätzte mich wohl etwas und schlitzte meinen Frontspoiler auf“, meinte er zerknirscht. Von da an waren seine Rundenzeiten um eine Sekunde langsamer, fehlender Abtrieb sei Dank. Da die hinter ihm liegenden Fahrer in harte Zweikämpfe verwickelt waren, konnte er seinen dritten Platz noch ins Ziel retten.



Schade ist dieses Rennen schon wieder vorbei! Vielen Dank an das Team von Jo Zeller, den Besuch von Fredy Lienhard welcher auch der Hauptsponsor dieser Nachwuchsserie ist, und den Leuten vom Red Bull A1 Ring.

Das nächste Mal sitzt Levin nun erst wieder am 10. Juli auf dem Hockenheimring im Auto. In der Gesamtwertung liegt er auf dem zweiten Platz und führt die Rookie Wertung an.


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SCHWEIZER MEISTERSCHAFT, 1. LAUF
15. Mai 2011, Lyss (CH)

Das erste Rennen zur Schweizermeisterschaft 2011 der Junioren KF3 fand in Lyss statt.  Bei meist sonnigem Wetter und frühsommerlichen Temperaturen verlief der gut organisierte Anlass  für Severin…naja, befriedigend.



“Im einzigen Training am Sonntag Morgen fuhr ich die Bestzeit, yeah! Im Zeitfahren dann machte ich einen kapitalen Fehler: ich fuhr auf einen langsameren Gegner auf und blieb  hinter ihm hängen, anstatt einen freien Platz zu finden, so verschenkte ich die Pole!”

Verärgert über sich selber und Platz 4 auf in den ersten Lauf.  Nach einigen  Schubsereien beim Start konnte er danach an die Spitze fahren und fuhr einen klaren Sieg ein.
Im zweiten Vorlauf probierten wir am Kart etwas aus… was leider ziemlich falsch war: Severin wurde bis Rang 5 durchgereicht. Zumindest wussten wir jetzt, welche Einstellung hier gar nicht geht.



Den Final wollte er unbedingt gewinnen, mit Startplatz 2 stimmte auch die Ausgangsposition. Start gut, und er lag an zweiter Position… als sich der Hintermann  eine Kurve später entschloss ihm ins Heck zu fahren anstatt zu bremsen. Die perfekt ausgeführte Pirouette gibt leider keine Punkte, und so bretterte er dem ganzen Feld von hinten nach und überholte mit den schnellsten Rennrunden einen Gegner nach dem anderen. Auf der kurvenreichen und engen Bahn von Lyss ist das Überholen ja nicht soo einfach, umso höher war seine  Aufholjagd zu werten.
„Leider war der Final schon zu früh fertig, sonst wäre ich wohl noch weiter nach vorne gestossen!“
Trotzdem, mit Rang 4 doch noch einige Punkte in der Meisterschaft geholt. Das Klassement ist auf der Seite des ASS hier…

Das nächste Rennen findet am 25. -26. Juni in Röthis (FL) statt.

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Erstes Meisterschaftsrennen, erster Sieg!
19. April 2011, Hockenheim (D)



Der erste Lauf der LO Formel lista junior fand anlässlich der „Hockenheim Historic“ statt. Wir reisten gespannt und mit gemischten Gefühlen an, da wir nach den wenigen Testtagen ja nicht wirklich wussten, wo wir stehen würden.

Das Fahrerlager war gestossen voll, da auch sehr viele andere Kategorien am Start waren. Und auch das Wetter spielte mit, es war meist sonniges Frühlingswetter mit gegen 20° C angesagt.

Auch für Mechaniker „Papi“ war es ein grosser Moment, das erste Meisterschaftsrennen, wahrscheinlich noch aufgeregter als Levin selber!

Das offizielle freie Training begann… und die Monitore zeigten Levin ganz oben an, Wahnsinn!
Ob er diese Leistung auch im Zeitfahren wird wiederholen können? „Ich hatte auf meinen schnellen Runden ein paar Fehler gemacht und wollte wohl auch zuviel“, meinte er danach, trotzdem reichte es in die erste Startreihe und Platz 2!



Dann der Start zum Rennen 1: „Naja, das war nicht so das wahre, meine Motordrehzahl war viel zu tief und ich kam schlecht weg“, er fand sich auf Platz vier wieder.  Nach einigen Kämpfen etablierte er sich auf Platz 3, und weil der Leader mit technischen Problemen zurückfiel, rutschte er noch auf den zweiten Platz vor. Und gewann die Rookie Wertung! Und hat sehr viel gelernt, auch wie man nicht startet ;)

Am zweiten Renntag im Zeitfahren fuhr er auf den schnellen Runden besser, aber im Verkehr… wieder Platz 2.
Für das Rennen nahm er sich einiges vor: „Mein Start war diesmal besser und ich fuhr als Erster durch die erste Kurve. Leider aber die Starts meiner Gegner auch, und so überholten mich Rodrigues und Neuber aus dem Windschatten heraus Ende der Geraden“, und er lag an Dritter Stelle. Mit mehr Schwung zog Levin aber an Neuber  vorbei und lag bei der Mercedes Arena wieder vorne. Nun hiess es aufholen, sein Abstand zum Führenden Rodrigues betrug 2 Sekunden. Und da ja alle mit  Einheitsmaterial fahren, sind die Zeitunterschiede relativ klein. Einige Runden später schloss er auf… und der Kampf ging los! „Der fight war gut, aber es war schwierig von ihm loszukommen weil er auf der Geraden in meinem Windschatten hing und kontern konnte.“ Doch es klappte irgendwie vorne zu bleiben, und er gewann sein erstes Autorennen… what a feeling!



„Aber ich weiss schon, dass ich noch ein Anfänger bin und noch viel lernen muss“,  meinte er nach dem Rennen strahlend. Und fiel seinem Team von Jo Zeller um den Hals, bei welchem er „in Ausbildung“ ist.

Herzlichen Dank an Alle, welche dies ermöglicht haben, ein weiterer unvergesslicher „milestone“ auf seinem Weg.



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20. März 2011, Tropheo Margutti - Pavia (I)

Schwarzer Start in die neue Saison

Severin Amweg konnte sein erstes Rennen in der neuen Saison kaum abwarten, und gespannt begann er das freie Training am Donnerstag Morgen mit seinem brandneuen Chassis. Zuerst noch Motoren einfahren und danach fliegen lassen… doch irgendwie wollte es nicht so Recht fliegen. Es schaute eigentlich alles gut aus, aber die Zeiten waren eine halbe Sekunde zu langsam!

Als  Erstes wechselten wir die abgefahrenen Reifen gegen einen neuen Satz ein, in der Hoffnung das Problem gefunden zu haben. Nicht wirklich… die Zeiten wurden etwas besser, aber eben nur etwas. Wir hatten nur noch eine Trainingssitzung vor dem Zeitfahren, und unsere Hoffnungen ruhten auf dem gemieteten Motor fürs Rennen, welchen wir montierten.


Im Zeitfahren erwischte er zwei sich bekriegende Konkurrenten vor sich, welche auch nicht wirklich zu schnelleren Rundenzeiten beitrugen… abgeschlagen auf dem 16-ten Platz in seiner Gruppe.

Ohne wirklich zu wissen, wo er nun stand und ob es denn nun schneller gehen würde, startete er in den ersten von drei Vorläufen zur Qualifikation für den Final. Nun, wir wussten es auch danach nicht, da sein Rennen bereits nach 100 Metern beendet war: “Mein Start war gut, ich lag innen vor der ersten Kurve, als mein Hintermann wohl den Bremspunkt verpasste und mir voll ins Heck rauschte“, fauchte Severin enttäuscht. Er schleppte sich danach mit verbogenen Spurstangen ins Ziel.

Im zweiten Vorlauf sollte es nun passen, sonst wird das mit dem Final langsam eng. Wir sahen beim Start jedoch eine Wiederholung aus Lauf 1, einige übermotivierte Teilnehmer lösten ein Riesenchaos aus und zogen unzählige Piloten mit ins Verderben… so auch Severin. Obwohl diesmal nichts am Kart kaputt ging, durfte er das Feld wieder von ganz hinten aufrollen und wurde enttäuscht 28-ter.


Der dritte Vorlauf muss es richten, der Start vorsichtig und ebenso die ersten Runden, und er kam diesmal wenigstens auf P9 im Ziel an. Das hiess, er durfte wenigstens noch in den Hoffnungslauf und hatte somit noch eine kleine Chance, sich überhaupt für den Final zu qualifizieren! Severin hatte ja eigentlich etwas andere Ziele vor Augen, wie schnell sich doch alles drehen kann.  Aber im Motorsport ist ja fast alles möglich, er wusste dass er unter den ersten sechs ins Ziel kommen muss, um noch in den Final zu gelangen. Nun, es hätte heute einfach nicht sollen sein, denn bereits in der Aufwärmrunde verweigerte sein Motor den Dienst und er musste sein Gefährt ins Grün ausrollen lassen und war nur noch Zuschauer.

Bitter enttäuscht machten wir uns somit vorzeitig auf den Heimweg. Und wir wissen nun nicht wirklich, wo wir stehen. Trotzdem müssen wir nun entscheiden, welche Serie wir dieses Jahr nun bestreiten werden.

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