Die Gewinner des diesjährigen LO ROK Cups durften sich hinters Steuer eine Formel Renault 2.0 pressen, und erst noch auf dem legendären Hockenheimring! Wau, was für ein Umstieg!!! anstatt mit 120 km/h standen nun über 250 km/h Ende Gerade an! Levin zum ersten Mal in einem Auto überhaupt (Frage: "Was ist Zwischengas?") wollte nicht mehr aussteigen, seine beiden Kollegen ebenso wenig. Es waren viele andere Autos am fahren, vom Formel BMW lista junior - ADAC - 3 über Sportwagen wie Maseratis - Porsches - Ferraris war so einiges los auf der Piste.
ein klein bisschen mehr Technik als im Kart...
Das war für uns alle ein einmaliges Erlebnis...nun ja, etwas ungewohnt da man "seinen" Piloten ja nur alle etwa 2 Minuten kurz sieht, und danach keine Ahnung hat was da draussen so passiert. Im Kart ist hingegen ja alles schön überschaubar. Herzlichen Dank an das Advance Racing Team und an LO lista office!
Lonato (I), World Final ROK Cup 2009, 24 - 25. Oktober 2009
Nur eine Woche nach Monaco, ging es am Mittwoch bereits wieder Richtung Süden… das wird langsam ein fulltime Job! Zelte aufstellen, Karts vom KF3 Rennen in Monaco umbauen auf ROK, defekte Teile wie BREMSENRÜCKZUGSFEDERN !!! oder ähnliches ersetzen und bereit für das erste Training. Wahnsinn, fast 300 Piloten aus der ganzen Welt, man hört jede Sprache und sieht jede Hautfarbe im Fahrerlager, eine ganz tolle Atmospäre!
Fahnenträger unter sich...
Levin
In den Trainings von Anfang an ganz vorne dabei! Wir probierten noch einen anderen Motor und einige Kleinigkeiten am Chassis. Dann hiess es bereits zum Zeitfahren antreten, wir hatten noch Probleme mit dem einstellbaren Vergaser welchen wir ausprobierten, hmm… „nur“ P6. Also gut, Vergaser weg und ab in den ersten Lauf mit einem anderen Teil. Es gilt, die 3 Ausscheidungsrennen möglichst schadlos zu überstehen, und da am Schluss ja viele Preise winken gehen die 63 jungen Heisssporne unzimperlich ans Werk.
...having fun!
Im ersten Lauf kommt Levin mit defensiver Fahrweise auf P4 ins Ziel, ohne Risiko und „Feinberührungen“ heisst die Devise dann auch im zweiten Lauf. Super, es geht mit P2 auf, und im Dritten Vorlauf schliesslich sogar auf P1!
im Final aus der ersten Reihe los!
Dass hiess dann P2 für den Final, genial! Etwas getrübt wurde dies jedoch durch die Telemetriedaten, welche auf ein Motorproblem hinwiesen… jenste Leute kamen schauen und einstellen, wir werden sehen. Nachdem die imposante Fahrerparade standgefunden hatte, hiess es auf in den entscheidenden Lauf!
...und nach dem Start auf P1!
Der Start war sehr gut, P1! die ersten zwei legten gleich einige Meter zwischen sich und der bereits zankenden Meute... vorerst Levins Glück. Wenn es so bleibt, hat Levin den Meister oder Vize im Sack. Wie wir später sahen, war das Motorproblem immer noch da, zu dünn vor allem in der Mitte und oben… dafür lag das Chassis traumhaft (danke, Antonio) und er konnte mit letztem Einsatz seine Position… nicht halten, P2! Just bevor er kontern konnte kam eine „full yellow“ phase, quasi wie mit safetycar, wegen einem Unfall. Der Vorsprung war dahin, das ganze Feld wie auf einer Perlenkette aufgereiht. Rundenlang fuhren sie langsam um den Kurs, und als man wieder Vollgas geben durfte, waren nur noch 3 Runden zu fahren. Sprich: Alles geladen und auf Hochspannung, und diese Mischung explodierte bei der grünen Fahne förmlich! überall gab es kleinere oder grössere Haufen, stehende oder gedrehte Karts, jeder fuhr hart gegen jeden! Levin auf P2 im Angriff auf P1, er will gewinnen! dieser jedoch auch und zieht rein, beide Karts nebeneinander und berühren sich… dadurch verlieren sie Schwung und der Dritte huscht durch und führt, nochmals ein Angriff aber bereits kam die karierte Flagge… ein bisschen enttäuscht auf P3, klar, wenn man den Titel vor Augen hatte. Und Fragen kamen, ob man nicht vorher den Motor hätte wechseln sollen, naja, schon wieder etwas gelernt! Als Gewinn konnte er ein neues CRG Chassis mit nach Hause nehmen sowie einen Gutschein von € 400.-, Super!!
Podest am World Final, SUPER!
...dafür dieses Teil gewonnen! für SFr. 4'444.- abzugeben...
Severin
Am Anfang in den Trainings nur unwesentlich hinter Bruder Levin, am Schluss fast gleichauf. Im Zeitfahren sah ich ihn rundenlang im Pulk hängen, wo man keine schnellen Zeiten fahren kann und machte ihm ein Zeichen, sich freizufahren. Er verstand aber „rauskommen“ und tat dies auch, genau dann als sein Kart anfing aufzubauen und schnell wurde! NEIN! Nur P29, voll im Mittelfeld drin, o Gott! Das kann ja heiter werden! Wo doch das Zeitfahren die halbe Miete bedeutet.
Fast 300 Piloten aus allen Ländern der Welt, Wahnsinn!
Mein Fehler, ich habe da Ralph reingefunkt, sorry! Severin liess es nun krachen und im ersten Lauf kehrte er auf P6 (!) zurück, hallo! Im zweiten Lauf, was zu befürchten war, ein netter Schubser und weg war er, von ganz Hinten dann nochmals bis P23 gefahren. Im Dritten Vorlauf galt es nun, wichtige Punkte zu sammeln, um den Einzug in den Final zu schaffen. Der irre Kerl kam ins Ziel…auf P1! Das gibt’s doch nicht, sogar dem Speaker verschlug es die Sprache! Das hiess nun immerhin Startplatz 16 im Final, immer noch voll im Mittelfeld drin zwar.
Severin auf P1 in einem Lauf!
Tja, und sein Final war dann eigentlich auch bereits auf der Startgeraden nach 20 Metern fertig, da jemand den ersten Haufen produzierte und ihm voll hinten rein fuhr. Severin drehte sich ob der Wucht um die eigene Achse neben die Strecke… und fuhr danach dem Feld hinterher, mit Rundenzeiten mit welchen er an der Spitze mitgehalten hätte...trotz krummer Lenkstange. Auch er kam in den Genuss der Gelbphase, welches sein Rennen erst Recht zunichte machte, da man in 3 Runden einfach nicht mehr genügend Leute überholen kann. Er packte im allgemeinen Chaos noch deren 12 (!) und kam auf P21 ins Ziel. Manchmal sind Rennen besser als die Ergebnisse, und bei ihm war dies definitiv so ein Rennen, wir sind schon jetzt gespannt auf‘s 2010 und was da noch so kommen wird.
...und nach besagtem Abschuss im Kreiseln...
Danke an Ralph und Antonio, Ferdy und alle Anderen, welche uns geholfen haben! Dieses letzte Rennen war wieder ein toller Abschluss unserer Saison!
Karl und Thomas "in action", danke für alle Bilder!
Putzen ist nicht seine Lieblingsbeschäftigung...
Posing...
Jeder gegen Jeden, viele flogen ab...
Herzlichen Dank für die tollen Bilder von Karl Senti und Thomas Gmür!
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Monaco(MC), GP Monaco, 18. Oktober 2009
Nachdem wir bereits letztes Jahr fahren wollten, aber Severin seinen ROK Weltfinale am selben Datum hatte, konnten wir nun dieses Jahr an diesem einmaligen Anlass teilnehmen. Die Organisation perfekt, die Strecke teilweise auf der Formel 1 Strecke rund um das Schwimmbad und Rascasse. Und die Zuschauer können auf riesigen Bildschirmen das Geschehen an jedem Punkt der Strecke live mitverfolgen. Und dies Alles vor einigen Milliarden Franken, welche im Hafen unter der Herbstsonne gemütlich vor hin schaukelten…
wie in der Formel 1...
grins...
Da wir das erste Mal teilnahmen, kannten wir weder Piste noch Abstimmung, und Teamchef Ferdy von Euw organisierte mit Antonio einen Top Mechaniker für dieses spezielle Rennen. Mit 35 Piloten am Start fanden sich so ziemlich Alle, welche Rang und Namen haben und auch in der WSK fahren.
Also, erst Mal mit Standard Einstellung los und die Piste erkunden. Es gab nur 2 kurze Trainings vor dem Zeitfahren, also aufpassen dass man möglichst zum Fahren kommt. Levin kam nach dem ersten Training zurück und strahlte, das ist sein Revier… einsteigen und es fliegen lassen! Ein paar kleine Dinge geändert, und schon ging‘s los in das zweite Training. Nach ein paar Runden blieb er mit dem Vorderrad an einer Plastikbegrenzung hängen und krümmte sich seine Spurstange; diese Begrenzungen aus zusammenhängenden Plastikblöcken haben die Eigenschaft, sich zu bewegen auch wenn an anderer Stelle ein Pilot abfliegt. Somit kann die Strecke in jeder Runde etwas anders aussehen… Levin wusste dies nun, aber es fehlte wichtige Trainingszeit!
die Streckenposten auch...
dieser...was auch immer, auch...
Im zweiten Lauf wieder von P23 los, Start sehr gut und viele gute Überholmanöver, er fuhr bereits auf P9 bis er von hinten in eine Begrenzung geschoben wurde und dem Feld nachjagen musste, Schadensbegrenzung betrieb und noch einige Plätze gutmachte, P17.
Im Prefinal von P17 los, voll im Mittelfeld, wenn das Mal gut geht. Es ging, und es ging gut, Platz um Platz nach vorne, er fuhr ein gaaanz tolles Rennen, fehlerfrei und perfekt bis auf den vierten Platz nach vorne, Super!
Lets fly and have fun!
und hoch das Bein...
Dann der Final, von der zweiten Startreihe auf in die 24 kräfteraubenden Runden. Start wieder gut, und er machte schon Mal einen Platz gut und lag auf P3! Und dies notabene mit altem 2008-er Kart neben Neuen und auf Hochglanz polierten Karts der „Stars“! Nach einigen Runden in einem Dreierpulk Richtung P2 steuernd, wurde sein Kart allmählich langsamer, vor allem aus den Kurven heraus. Er war nun eine leichte Beute, und einer nach dem Anderen konnte ihn Ende Gerade überholen. Die Qualen hatten auf P10 ein Ende, wütend und enttäuscht und ratlos kehrte er zurück. Bitter, wenn man das Podest vor Augen hat! Doch schön zu sehen, dass er international ganz vorne dabei ist, und dies im ersten internationalen Rennen dieses Jahr, mit viel Druck und Erwartungen, well done! Die Hälfte des Rennes war sein Dreikampf auf den grossen Leinwänden zu sehen, schon speziell!
Schwimmbad, geniale Bahn...
Später fand sich dann der Grund warum er langsamer wurde: Eine kleine Rückzugfeder der Bremse war gebrochen und somit blieben die Bremsklötze nach dem Bremsen immer etwas auf der Bremsscheibe liegen. Das erklärte, warum er so schlecht aus den Kurven heraus beschleunigen konnte. Auf die Frage, wie oft ich die Bremse denn schon revidiert hätte, musste ich leider gestehen „noch nie“… böse Blicke von Mechaniker Antonio und Ferdy. Sorry Levin, am falschen Ort gespart! Und mit 2 Piloten ist man einfach oft „over the limit“, mit Arbeit- Schule- Aufgaben- Haushalt- Kart VORBEREITEN… aber das interessiert am Schluss ja niemand, es zählt halt nur das Resultat, wieder etwas gelernt.
Herzlichen Dank an Ferdy und Antonio für die tolle Hilfe an diesem Highlight der Saison! Danke an die Fötelis von doidolino www.karting.ch und Karl Senti für die Tipps.
Das letzte Rennen dieses Jahr ist am 25. Oktober, der grosse Weltfinale in Lonato (I), wo sich beide Jungs direkt qualifiziert haben und sich einiges vorgenommen haben.
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Wohlen (CH), 6. Lauf SM, 3. Oktober 2009
Pole Nr 10 im Rennen Nr 12
Eigentlich wollten wir dieses Rennen ja nicht mehr fahren, aber dank gutem Zureden von unserem Umfeld liessen wir uns überreden. Mit tollem Wetter belohnt, ging es am Samstagmorgen zur Sache:
Pole gewonnen, 1. Lauf gewonnen, 2. Lauf gewonnen, Final...achja...
Levin
In den Trainings fuhren beide wieder mit alten Reifen, die Zeiten somit nicht rekordverdächtig. Es rächte sich halt etwas im fehlenden Abstimmen- Können des Karts, dafür haben wir Geld gespart.
Im Zeitfahren kam der neue Gummi, und Levin holte sich in beiden Zeitfahren (da im ersten die Zeitnahme spukte) seine 10 Pole, super! Das Chassis lag nicht optimal, aber das können wir ja bis zum ersten Lauf noch verbessern. Hmm…nein, konnten wir nicht, da wir unmittelbar nach dem Zeitfahren schon wieder an der Reihe waren wegen dem doppelten Zeitfahren, na toll.
Nun gut, erster Vorlauf, ein guter Start und Levin konnte anschliessend schonend den ersten Lauf kampflos und mit grossem Vorsprung ins Ziel fahren. Für den zweiten Vorlauf hatten wir dann etwas mehr Zeit, und ich versuchte den Kart etwas besser abzustimmen… was ich besser hätte sein lassen. Er gewann diesen trotzdem noch mit Vorsprung, obwohl er mit rutschendem Heck in die Kurven slidete.
...zum Haareraufen!
Also meine phänomenale Abstimmung rückgängig gemacht und schon ging’s in den Final: Levin von der Pole, der Start wieder gut und in Führung liegend los auf die 26 Runden. Ende der hinteren Gerade wünscht sich ein Konkurrent die Entscheidung bereits in der 4 Kurve herbei und fährt Levin schwungvoll hinten drauf. Er tat dies äusserst geschickt, so dass sein Frontspoiler beim Motor einhängte. Levin wedelte seinen Kart hin und her, um den ungebetenen Gast abzuschütteln, was auch gelang. Doch die lachenden Gegner waren bereits vorbei, und auf P8 ging es auf zur grossen Aufholjagd. Naja, so gross wurde sie nicht, sein Kart lag danach (um einen Kollegen zu zitieren) „wie eine alte Ziege“. Fast unfahrbar, der Abschuss machte mehr kaputt als nur sein Rennen. Enttäuscht lief er noch auf Platz 4 ein, Schade!
Da liefs noch...
Severin
Sein Ziel war klar: Wieder P2 im Zeitfahren wie letztes Mal in Wohlen. Mit P7 verfehlte er sein Ziel, er hatte grosses Untersteuern und sein Kart lenkte einfach nicht in die Kurven rein. Vielleicht war es doch nicht clever, im Training Reifen zu sparen…
Im ersten Vorlauf mit identischer Einstellung brach seine hintere Stossstange ab, gottlob war sie genügend gesichert so dass er noch fertig fahren konnte und sogar P6 hielt. Aber das Fahrverhalten war somit dahin, ein Angreifen nicht möglich.
Er spürte, dass mehr möglich ist. Im zweiten Vorlauf mit ein paar kleinen Änderungen lief es bereits besser, und nach vielen tollen Fights kam er auf P5 zurück, seine Zeiten waren nur noch ein Zehntel hinter Bruder Levin. Dann mit grossen Hoffnungen der Final: Der Start… hmm, fand für ihn nicht mehr wirklich statt, da sein Motor bereits in der Einführungsrunde seinen Geist aufgab. Die Vergasereinstellung war scheinbar falsch, somit bekam der Motor schlicht und einfach zuwenig Benzin. Enttäuscht wurde er von der Rennleitung dann aus dem Rennen genommen, weil ausserhalb des „parc fermeé“ am Kart geschraubt wurde (wir überlegten uns danach, wie er aus dem abgeschlossenen parc fermeé wieder auf die Piste zurück gekommen wäre, aber was soll‘s…). Eigentlich wollte er mit Bruder Levin ganz oben aufs Podest, und die Zeiten aus den Vorläufen verhiessen Gutes. Aber es hätte heute einfach nicht sein sollen.
...da liefs nicht mher! ohne Benzin halt schwierig.
Schon etwas enttäuscht zogen wir von dannen, und genossen den freien Sonntag um unsere Batterien wieder aufzuladen.
Der allgemeine Rennbericht unter www.karting.ch Das zweitletzte Rennen ist der GP Monaco in 2 Wochen von Levin, mehr Infos hier www.acm.mc
müüüde...
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Wohlen, 6. Lauf LO ROK Cup, 5. September 2009
Leider konnten wir vorher nicht mehr trainieren, da die Jungs wieder Schule hatten. Levin musste auch noch seinen Motor einfahren… hmm, also ohne grosse Ahnung von Übersetzung und Vergasereinstellung los.
Boys havin fun...
Levin
Vor dem Zeitfahren änderten wir noch rasch die Übersetzung und Bedüsung des Vergasers. Scheinbar in die richtige Richtung, Pole geholt! Super, vorne ist immer einfacher… wobei vorne etwas übertrieben ist, da in Wohlen 3 Kategorien im selben Feld auf die Reise geschickt werden. Also auf Pole, aber inmitten von stärkeren und schwereren Gegnern, ohne grosse Auslaufzonen und an Mauern vorbei.
Der Start zum ersten Vorlauf soweit- sogut, defensiv und zurückhaltend, es wird ja nicht beim Start entschieden. Danach eigentlich ein ruhiges Rennen, zusammen mit Bruder Severin am rumfighten, lief er locker auf P2 ins Ziel ein.
...und wie!
Im zweiten Vorlauf nochmals den Motor etwas anders abgestimmt, da er noch nicht optimal lief, und los gings. Alles Gute kommt… auf alle Fälle nicht von hinten! Nicht schon wieder, ein alter Bekannter nutzte ihn als Notbremse in der Kurve…toll! Wenigstens konnte er den Kart abfangen, bevor er in die Mauer eingeschlagen hätte. Und los, dem Feld nach, es gibt so Einiges zu überholen auf dem Weg nach vorne, reichen die 12 Runden aus? Sie reichten bis P2! Na also, somit im Final direkt hinter Bruder Seve! Aber zuerst nochmals etwas Pause…
AUA!
Dann der Final! Severin Pole, Levin dahinter, beide leider auf der Aussenbahn und wieder voll im Feld drin! Das kann ja heiter werden… und es wurde auch heiter! Start-los, Vollgas auf die erste Kurve zu. Der Fahrer vor Seve donnerte in die Aussenwand und wurde wegen den Reifenstapeln wie ein Gummiball auf die Piste zurück geschleudert, direkt vor die Beiden… auch Levin hatte keine Chance mehr dem Geschoss auszuweichen; zudem war hinter ihm wieder der alte Bekannte, wenn schon – denn schon!
Toll, auf zur Aufholjagd, aber da er eingeklemmt war und lange stand war es eigentlich gelaufen. Trotzdem schnappte er sich noch einige Konkurrenten, aber lief nach 26 Runden abgeschlagen ins Ziel.
Trotzdem, LO ROK Junior Meister 2009 geworden, Hurra! Und wir freuen uns bereits auf den tollen Weltfinal in Lonato (I) am 25. Oktober!
Severin
Im Zeitfahren direkt hinter Levin 2-ter geworden, sauber gefahren! Wohlen mit seinen engen Kurven ist nicht ganz einfach zu meistern. Auch er im ersten Lauf auf der Aussenbahn los, und mit Bruder Levin ging es hin- und her; sie konnten sich in Ruhe duellieren, da sie mit Abstand führten. Severin hatte über der Ziellinie die Schnauze seines Karts vorne, P1!
Im zweiten Vorlauf vor Levin in die Schlacht, das war sein Glück, da sonst wohl er als Notbremse hätte herhalten müssen. Er fuhr ein sauberes Rennen und gewann diesen zweiten Lauf mit Vorsprung, super!
Klein, aber oho
Das heisst, Pole für den Finallauf, leider wieder auf der Aussenbahn. Tja, und nach dem Start geschah ihm dasselbe wie seinem Bruder Levin, einfach eine Kartlänge vorher… torpediert von einem Kart und ohne Chance ausweichen zu können, Schade!
gleich kommt was geflogen...
Bis sein verkeilter Kart wieder fahrbereit war, dauerte es lange und das Feld war bereits enteilt. Zudem war die Spurstange krumm wie ein Bumerang, doch mit dieser interessanten Spureinstellung kam er nicht wirklich zurecht und steuerte die Box an. Ich kugelte mir fast die Schulter aus, bis diese mickrige dünne Spurstange sich auch nur anfing zu bewegen… zu zweit konnten wir sie dann immerhin etwas zurückbiegen, so dass er das Rennen wenigstens fertig fahren konnte. Und… wir staunten nicht schlecht dass er nach einigen Runden Angewöhnen fast schon wieder die Zeiten fuhr wie vorher, oha! Geht doch! Enttäuscht lief er als Letzter und überrundet im Ziel ein… und strahlte später trotzdem wieder: Qualifiziert für den Weltfinal in Lonato, da er hinter Bruder Levin Gesamtzweiter des LO ROK Cups 2009 wurde, juuhuuuu! Lonato, wir kommen! Well done, boys!...
no comment
Herzlichen Dank an Alle, die uns diese einmaligen Erlebnisse ermöglichen! Und an die helfenden Hände und guten Tips und Ratschläge!
Merci viu mau!
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Chiavenna (I), 5. Lauf SM, 16. August 2009
Und immer wenn man glaubt, es kann nicht schlimmer kommen, gibt’s noch einen drauf. „Was dich nicht umbringt, macht dich stärker“! naja, somit müssen wir mittlerweile halbe Bodybuilder sein! Bereits beim Runterfahren machte unser Auto schlapp und musste abgeschleppt werden, tolles Omen!
Die Temperaturen auf der Piste waren wieder wie in der Sauna, der Schweiss lief auch beim blossen Nichtstun munter runter.
ein Holzreifen kann keine Luft verlieren...
Levin
Das Zeitfahren mit Vorsprung gewonnen, toll! Wir hatten die ideale Einstellung trotzdem noch nicht ganz gefunden, der Preis wenn man keine eigenen Motoren hat und nicht testen kann. Aber nach dem ersten Lauf wissen wir dann schon mehr, was zu tun ist. Der Start war gut und Levin führt… aber wird langsamer und langsamer durchgereicht bis P8. Was war passiert? Nun, wenn die Sicherungsschrauben der Felgen vom Papi nicht richtig festgezogen werden, entweicht halt dort die Luft…sprich: Er hatte an allen 4 Rädern Plattfuss!
Es tut mir so leid, wegen was der arme Kerl schon alles stehen geblieben ist weil ich es verbockt habe. Während seine Fehlerquote auf der Piste immer kleiner wird, steigt meine weiter an…! Levin nahm es gelassen (wie immer), während ich ein Mausloch suchte…!
Bruthitze...
Nun gut, der zweite Lauf, es wird schon gehen, von P8 auf nach vorne. Viele Zweikämpfe und bereits nach wenigen Runden auf P4 hinter der Spitzengruppe angekommen… Päng! Reifenplatzer Ende Gerade… gut aufgefangen und nichts passiert!! Pech? Mitnichten, ein Folgeschaden vom ersten Lauf; 12 Runden lang mit platter werdenden Reifen im Renntempo hat Spuren hinterlassen. Wir fragten danach beim technischen Kommissar nach, ob wir allenfalls einen zweiten neuen Reifen für den Final haben dürften, da das Risiko für einen weiteren Reifenschaden gross sei. Nein, gemäss Reglement ist nur 1 neuer Reifen gestattet. Also, wir hatten hier 4 kaputte Reifen und kriegten nur einen Neuen …Abbrechen?
Da war die Luft noch drin...
Levin wollte starten, war sich des Risikos bewusst aber wollte aufpassen. Immerhin noch von P10 ins Finale, werden die Reifen halten? …wenn dann der Motor auch anspringen würde! Wohl wegen der Hitze hatte er Blasen im Vergaser, warum haben wir den Motor vor dem Start nicht noch laufen lassen! Als Letzter los, mit stotterndem Motor und Rückstand. Trotzdem, oder gerade deswegen, fährt er entfesselt bis P6 nach vorne, auf seinen Reifen rumrutschend, das Maximum rausgeholt. Achja: Er meinte nach dem Rennen noch beiläufig, dass die Hinterachse welche wir vor dem Final noch wechselten, schlechter war als vorher… ich zweifle immer mehr an meinen Fähigkeiten…wo ist das nächste Mausloch?
...da nicht mehr...
Severin
Der Umstieg von den breiten ROK Reifen auf die schmaleren Dunlop fiel ihm etwas schwer, nur P6 im Zeitfahren. Severin blüht im Rennen auf, das wird schon gehen. Im ersten Lauf aber nicht wirklich, irgend etwas lief einfach nicht, das „Päckli“ passte noch nicht zusammen, auf der Geraden kam er nicht richtig mit, aus der Ecke raus auch nicht, er kam enttäuscht auf P5 ins Ziel. Nun gut, sein Mech Ralph änderte dies und das am Kart, und schon ging‘s ab in den zweiten Lauf.
Müüüüde...
Toller Start, er war bereits auf P2, aber auf der Geraden wurde er wieder gepackt, es lief einfach noch nicht, und Seve fuhr auch nicht gleichmässig und sauber. Trotzdem noch auf P5 ins Ziel. Über die Bücher, ist es der Motor? Das Chassis? der Pilot? oder wohl von allem etwas…? Nun gut, die andere Hinterachse im Final sollte es richten! Sein Start von P5 aus gut, er hielt sich aus den Scharmützeln raus und reihte sich ein. Es sah gut aus, besser als vorher… aber auch nicht soo gut dass er hätte angreifen können. Relativ ereignislos fuhr er sein Rennen auf P5 nach Hause, und selbst das Kopf einziehen auf der Geraden nützte ihm nicht viel, Schade!
zeitweise auf P2...
Vielleicht hatte er aber auch nur seinen Kopf bei seinem jungen Hund „Dexter“. Dieser war am Vorabend von einem anderen (grossen) Hund grundlos in den Kopf gebissen worden. Und dies, obwohl er ja noch ein Welpe ist.
tröstend, Paps hats verbockt...
Nun ist erst einmal Pause, und die brauchen wir auch dringend um all die Ereignisse zu verdauen.
"...will keinen Startfächer, 2 Reihen, klar?"
Herzlichen Dank an Alle, welche uns dieses Weekend ermöglicht haben und uns geholfen haben! Wir durften wieder einmal sehr viel erleben, viel Schönes und auch weniger Schönes.
Das nächste Rennen ist am 5. September in Wohlen, der LO ROK Cup Final.
wenn nur diese Sicherungsschrauben nicht gewesen wären!
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Chiavenna (I), 5. Lauf LO ROK Cup, 8.-9. August 2009
Wir freuten uns auf Chiavenna, obwohl es diesmal am Ende der Schulferien lag und somit am Montag wieder Schule angesagt war. Nachdem es einmal in der Nacht regnete, brannte danach die Sonne auf den Asphalt, und im Zelt waren schlappe 40°C zu ertragen. Die Jungs fahren froh Fahren zu dürfen, der Fahrtwind versprach etwas Kühlung…
Senti hatte Reaktion...
Levin
In den Trainings jeweils ganz hinten, Levin begann schon zu frusten, entgegen meinen Beteuerungen dass die Reifen abgefahren seien. Um eine tiefe Sinneskrise zu verhindern, und da sich übrigens die Laufflächen der Vorderreifen ablösten, bekam er einen neuen Satz spendiert. Und da waren die Zeiten wieder da…!
Vor dem samstäglichen Zeitfahren dann irrte sich „Papi der verwirrte Starmechaniker“ im Kart und begann seelenruhig den Luftdruck eines Konkurrenten einzustellen… nur durch panische Schreie seiner Frau konnte weiteres Ungemach verhindert werden! Besagter Konkurrent war nicht wirklich begeistert über meine „Hilfe“, ich bot ihm an dass er auch unseren Reifendruck kontrollieren dürfe. Tja, die Gefahr wenn man alleine 2 Karts schraubt und hin-und her flippen muss…
Levin liess dies jedoch alles relativ kalt, und er holte sich dann einfach die Pole, Super!
Barbie spazierenfahren...
Im anschliessenden ersten Lauf fuhr er dann ruhig und mit Vorsprung den Laufsieg ein. Danach gab es einen tollen ROKKER Grillabend mit Oberrokker Ferdy von Euw und vielen Kameradenrokkern, das war ein wirklich schöner Abend mit Weib, Wein und…naja, Gesang ersparten wir uns.
Am nächsten Morgen dann der zweite Lauf, bis in die letzte Runde in Führung liegend clever gelöst fuhr er auf P2 hinter Bruder Severin ins Ziel.
Die Wolkenberge türmten sich an den Bergwänden rund um die Piste immer mehr auf, und bereits waren einige Regentropfen zu spüren. Obwohl wir die Regenreifen parat hatten, hoffte ich dass es im Final trocken bleiben würde und ich nicht alles umschrauben musste. Es wurde erhört, es blieb trocken! und los gings von der Pole aus. Beim Start von irgendwoher ein Stoss von hinten, er rutscht sogar kurz vom Gas… schon huschen 3 Gegner vorbei. Na toll! Nach 3 Runden hat er sie zwar wieder überholt, doch der Führende (sein Bruder…) ist bereits einige Sekunden enteilt. Auf der Geraden machte er sich kleiner als klein, um die Götter der Aerodynamik milde zu stimmen… keine Chance: Er machte nur langsam Boden gut, und nach schweisstreibenden 20 Runden fuhr er auf P2 ins Ziel. Nicht ganz zufrieden, aber der Sieg blieb wenigstens in der Familie…!
Klein, aber oho...
Severin
Auch er fuhr in den Trainings nicht wirkliche Fabelzeiten, da der Reibungskoeffizient seines Gummis auch die besten Tage hinter sich hatte. Im Zeitfahren mit neuen Reifen lief es dann wieder gut (warum glauben die Jungs nicht langsam, dass alte Reifen langsam sind…seufz), und er fuhr hinter Bruder Levin auf P2. Erste Startreihe, toll!
Im ersten Lauf, auf der Aussenbahn, versuchte er beim Start reinzuziehen, aber hinter Levin war alles dicht. Somit abwarten und Ruhe bewahren, nach einigen heissen Duellen fuhr er auf P3 ins Ziel.
Erste Startreihe, Super!
Das war eine perfekte Ausgangslage für den zweiten Lauf, direkt hinter Levin auf der Innenbahn. Diesmal war er es, der beim Start dicht machte, und gemeinsam zogen sie von dannen. Kurz vor dem Ziel konnte Severin aus mysteriösen Gründen Levin passieren und gewann diesen Lauf.
Dann der Final, erste Startreihe besetzt, Seve auf der Aussenbahn. Doch diesmal stach er als Erster in die erste Kurve rein und stanzte daraufhin schnelle Rekordrunden in den heissen Asphalt. Mit komfortablem Polster fuhr er danach ein eigentlich ereignisloses Rennen einsam an der Spitze, Bruder Levin auf P2 holte zu langsam auf und aus dem geplanten Bruderkampf wurde nichts mehr. Heisst: Severin gewann sein erstes Juniorenrennen! Tolle Fahrt, fehlerlos und sauber gefahren! Und nachdem er nun wieder die Aussicht vom Podest von ganz oben geniessen durfte, war der morgige Schulbeginn fast schon wieder vergessen…!
Klein, aber oho 2...
Das nächste Rennen ist bereits dieses Weekend, wieder in Chiavenna, der 5. Lauf der SM, mal schauen…!
schönes Haar ist Dir gegeben...
muss auch sein...
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Levier (F), 4. Lauf SM, 19. Juli 2009
Regenregenregen...
Sommer ahoi! und dazu ein schönes, sonniges Rennen im Juli! Fehlanzeige, uns erwartete Regen und Temperaturen um die 10°- 15°C …na toll! Vor allem der dicke Schlafsack war bei nächtlichen 8° angesagt…brrrrr! Am Sonntag wurde es nach einem kurzen Morgenschauer‘chen immer schöner und bis im Final sogar fast schon wieder warm. Aber wenigstens hatten wir von den ersten Rennen Anfangs Jahr noch einige Regenreifen für das Training übrig.
wie auf...Luft gebettet...
Levins
Geplant war ja, dass ich den beiden Rackers selber schraube, obwohl das an einem SM Rennen mit kurzem Zeitplan schwierig ist. Ferdy hatte Erbarmen und organisierte spontan einen Mech. für Levin.
In den ersten Trainings regnete es, Levin war meist Schnellster da er unbegreiflicherweise das Nass und die Rutscherei am Limit liebt. Bis zum Zeitfahren trocknete die Piste aber ab, auf Slicks wollte er dann wohl etwas zuviel und „überfuhr“ es, P2.
vorne weg...
Am Sonntag Morgen im ersten Lauf wurde der Start abgebrochen, da der Polemann bereits in der Einführungsrunde Renntempo vorlegte und die hinteren Reihen nicht mehr mitkamen. Beim zweiten Mal klappte es besser, eine Dreiergruppe mit Levin drin enteilte dem restlichen Feld. Er überholte den Führenden und kontrollierte danach das Rennen, aber sein Verfolger wollte „koste es was es wolle“ unbedingt gewinnen. Und da dies eh‘ ein ausländischer Werksfahrer von Sodi war, spielte es für die Punkte keine Rolle, Levin liess ihn ziehen.
Im zweiten Lauf wieder von P2 los, diesmal konnte er seinen Verfolgern langsam davonziehen, P1 und endlich einmal richtig Punkte in der SM!
Im Final am Nachmittag blieb es trocken, und Levin kam von P1 gut weg und zog wiederum stetig weg. Wahnsinn! wir hatten eigentlich grosse Gegenwehr erwartet, war doch das komplette SODI Werksteam mit Werkspiloten auf dem Platz! Konnte er aber das Tempo 19 Runden lang halten? Er konnte, reduzierte sogar von Rennhälfte an das Tempo um Material zu schonen. Mit grossem Vorsprung lief er auf P1 als Sieger ein, Super! Und auch der Mech strahlte mit Levin um die Wette, obwohl es erstmal hiess „technische Kontrolle“ und Motor zerlegen.
Geht doch...!
Severin
In den Trainings jeweils knapp hinter Levin, das kommt gut! Im Zeitfahren dann P4, weniger als 1/10‘‘ hinter seinem Bruder, gut gemacht!
Beim Start im ersten Lauf auf der Aussenbahn kommt er gut weg und hat tolle Fights zwischen P3 und P4, bis er in einer langen Kurve einfach zuviel riskiert und das ausbrechende Heck nicht mehr abfangen kann… Dreher! Danach kann er noch bis P8 nach vorne fahren, trotzdem Schade!
nur fliegen ist schöner...
Im zweiten Vorlauf dann ein tolles Rennen! Viele Duelle und als Belohnung P5, er kommt immer besser in Fahrt! Dass kann ja ein toller Final werden, Bruderduell ahoi…?
Leider kam es anders, warum sagt das unterste Bild…! Beim Vorstart im Final wie immer Luftdruck Kontrolle der Reifen, alles ok. Start gut, speed auch, es sieht alles gut aus auf dem Weg nach vorne… bis zur fünften Runde auf P4, von da an werden seine Rundenzeiten bis zu 1s langsamer… er leidet die restlichen 14 Runden und kann sich mit Müh‘ und Not auf P6 ins Ziel retten. Nach dem Rennen wie immer Luftdruck kontrolliert… NEIN! das gibt‘s doch nicht, der Druck war um mehr als die Hälfte zu hoch, seine Reifen glühten regelrecht und er rutschte deshalb in der Gegend rum! Wir gaben daraufhin spontan unser okay, dass er den „Rennzerstörer“ zerstören darf… dieser Reifendruckmesser hat schon öfters gespukt, aber noch nie so stark. Ja, und wieder etwas gelernt: Nie am falschen Ort Geld sparen wollen, bei so was Wichtigem wie einem Reifendruckmesser!
Musste sein!
Danke an Alle, die es den Jungs ermöglichten, dass wir dieses Rennen fahren durften!
Das nächste Rennen ist in 3 Wochen, am 9. August in Chiavenna, bereits das 2- letzte Rennen des LO ROK Cups
Bereits der 4. Lauf des LO ROK Cups, diesmal auf der powerbahn von Levier. Wir reisten erst am Samstagmorgen an, da die Kids am Freitag den letzten Schul- resp. Kindergartentag vor den Sommerferien hatten. Es standen nur noch 3 Trainings an, wobei die Kids die Bahn ja bereits kannten. Chassis und Motor liessen wir alles auf Standard, so geht es eh‘ am besten.
having fun
Levin
Das Zeitfahren im Nassen auf Regenreifen, er war voll im Element: Pole und 2-ter der stärkeren ROK Serie, Super! Er hoffte natürlich auf weiteren Regen am Sonntag, was ihm aber dann vergönnt blieb… zumindest bis nach dem Finalllauf. Nach einem feinen Nachtessen (im McDonalds…) waren dann vor allem die Kids happy…achja!
Getroffen!
Am Sonntagmorgen war es trocken und somit ging’s auf Slicks in den ersten Lauf. Der Start war sehr defensiv, da es zuvor bei den anderen Kategorien schepperte was die erste Kurve hergibt (…Vollmond?). Anyway, alles ging gut, und Levin bremste dann im Verlauf des Rennens einen stärkeren ROKker Ende Gerade sauber aus, als dieser zu früh hinter Levin wieder reinzog und sein Heck torpedierte… mit 20kg mehr Kampfmasse schlechte Karten, Dreher! na Super, aber mit Rekordrunden und am Limit noch auf P2 nach vorne gefahren, hinter Bruder Severin.
am Beissen!
Im zweiten Vorlauf wieder defensiv los, da die stärkeren ROK auf dieser powerstrecke einfach viel schneller sind, also besser ziehen lassen. Die Scheppereien bei anderen Kategorien gingen munter weiter, und auch hier flogen die Fetzen. Er kam im Slalom durch die erste Kurve durch, alles ok, und fuhr dann unauffällig hinter seinem Bruder auf P3 im Schongang einher.
Geschafft!
Vor dem Final dann ein kurzer, heftiger Regenschauer! Levin grinste bereits… und mir graute bereits vor den Umbauarbeiten an beiden Karts…. Das Wetter war aber auf meiner Seite, es trocknete schnell wieder ab und somit die Slicks montiert. Im Final dann von P2 einmal mehr vorsichtig zu Werke, es dauert ja 20 Runden, Zeit genug also um zu wirken. Start, Los! Man donnert auf die erste Kurve zu als gäbe es dort etwas Gratis… und manche vergassen dabei, dass man irgendwann auf das linke Pedal drücken sollte! es wurde geschubst und aufgestiegen, was das Zeug hält. Aber irgendwie gings für alle gut, und ab auf die Reise, noch war es Trocken. Aber von allen Seiten türmten sich die Regenwolken auf und es wurde bedrohlich dunkel. Levin fuhr sein Rennen auf P1 „nach hinten“ gerichtet, so schnell wie notwendig und ohne Risiko einzugehen. Und wurde nach 20 Runden als Sieger abgewunken, gut gemacht und mit Kopf gefahren! Kaum waren die Karts im Ziel gewogen, fing es an zu regnen…für die nächsten 2 Stunden schüttete es wie aus Kübeln, ganz toll zum zusammenräumen!
wehe wenn sie losgelassen...
Severin
Im Zeitfahren hinter seinem Bruder auf P2, Super! Obwohl er (noch) kein wirklicher Freund von Regen ist, liess er es fliegen…und flog dabei sogar zwischenzeitlich ab in die Botanik.
Im ersten Lauf lag er dann hinter Bruder Levin, als besagter Rammstoss diesen aus dem Weg räumte, das hiess für Severin P1, des einen Freud des anderen Leid. Im zweiten Vorlauf wie Bruder Levin blieb er unauffällig auf P2 im Schongang, sie hatten ja bereits die erste Startreihe für den Final gesichert, gutes Teamwork!
Getroffen 2...!
Dann der Finallauf: Es MUSS ganz klar Vollmond gewesen sein! wenn 18 Karts mit 1.4m Breite versuchen, zusammen durch eine 7m Kurve zu fahren! dazu müsste besagte Kurve 25m breit sein, sprich: Gedrängel und Chaos pur! Er kommt durch und fährt hinter Levin auf P2, alles im Plan. Bis… ja, bis sich das identische Szenario mit dem gleichen Darsteller wiederholte: Severin bremst Ende Gerade besagten Konkurrenten aus… welcher aber schon wieder zu früh reinzieht und Severin ins Heck donnert! Einstudiert wäre das nicht besser gegangen! Mit dicken Dampffahnen aus seinem kochenden Helm jagte er dem ganzen Feld nach, „Gring ache u seckle“!. Aber es reichte nicht mehr bis ganz nach vorne, P4 und damit knapp am Podest vorbei, Schade!
Aber beide Jungs „well done!!!“ auch die Emotionen in Schach gehalten und mit Kopf gefahren!
müüüüde!
Jesina
Nachdem sich Jesina so auf ihren part freute, wurde es ihr am Morgen schlecht (Mc Donalds…?) und sie hing während einigen Stunden schlapp herum, Schade! Die nächste Chance hat sie nun in Chiavenna, wieder in ihr Gefährt zu sitzen…vielleicht schon in einem Mini…?
Buuchweeh!
Regen naht!
Unser nächstes Rennen ist der SM Lauf in Levier in 2 Wochen, welcher ursprünglich nicht geplant war. Aber erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt…, danke! Wir freuen uns alle wie verrückt darauf!
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Mirecourt (F), 3. Lauf SM Junioren 2009
Eigentlich wäre ja nach Wohlen Schluss gewesen, aber nach dem Pech mit der Kupplung in Wohlen liessen wir uns noch zu einem Rennen mehr überreden (dafür gibt’s keinen neuen Teppich…J).
Angereist am Freitagabend nach der Schule, hofften wir auf etwas weniger Wind als das letzte Mal und betonierten unser Zelt fest.
"where has the grip gone..."
Levin
Nach dem erfolgreichen ROK Rennen auf dieser Piste gingen wir am Samstag frohen Mutes ans Werk. Bereits nach dem ersten Training wurde aber klar, dass es hier nicht einfach werden würde: Kein Grip! Levin rutschte stark herum, trotz nicht mehr taufrischer Reifen viel mehr als sonst. Nun gut, dies und das probiert und sogar einen neuen Satz Reifen fürs Training spendiert (Teppich erst recht Ade…), trotzdem „lagen“ wir nie wirklich gut, wir fanden einfach keinen Grip. Motorisch gut, wie bereits in Wohlen.
Am Abend, vor dem Zeitfahren, stellten wir wieder alles auf neutral, und so ging‘s am Besten. Im Zeitfahren um sieben (!) Uhr dann mit falschem Reifendruck los… bis zur fünften Runde ging es noch gut, aber dann ging nix mehr und er rutschte wortwörtlich ab bis P4.
Im ersten Lauf am darauffolgenden Morgen zeigte sich das gleiche Bild; der Start verlief gut, er lag auf P3 und schonte seine Reifen für den Final. Das gleiche Spiel im zweiten Vorlauf, die beiden Konkurrenten vor ihm gleich beim Start wieder auf und davon, er konnte diese pace einfach nicht mitgehen und fuhr wieder auf „Sparflamme“ und P3 ins Ziel. Wir hofften, dass dann unsere Reifen im Final noch Reserven haben würden.
...immer noch etwas konsterniert...
Im Final von P3 los, er klemmte sich beim Start ans Heck des Führenden und konnte somit gleich mal P2 übernehmen, soweit- sogut. Mit Mühe nur hielt er die Position, während seine Widersacher schon ab Start wieder wie auf Schienen durchs Kurvengewirr zogen. Ab Mitte Rennen war er dann am Leader dran…hmm, das heisst zum Teil dran: Ausgangs Kurve zog dieser jeweils weg, auf der Geraden auch, beim Bremsen und in den engen Kurven schloss Levin wieder auf. Überholen? er wäre wahrscheinlich um einen guten Tipp dankbar gewesen (welche er dann zuhauf nach dem Rennen zu hören kriegte...) und dachte wohl auch an KERS in der Formel 1….Auf der Geraden machte er sich kleiner als klein, und trotz Windschatten keine Chance. Es gab nur eine Stelle, wo er nahe genug dran war und wo kurz darauf wieder eine Bremszone folgte. Er plante seine Attacke dort in der letzen Runde, sonst glaubte er gleich wieder geschnappt zu werden. Nachdem die Beiden bei Start-Ziel vorbeigefahren sind und die digitale Rundenanzeige mit „2“ sahen…schwupps, wechselte diese auf „1“ und der Rennleiter zeigte dies auch den restlichen Fahrern an…zu spät! die Beiden glaubten somit das Rennen gehe noch über 2 Runden, dabei waren sie bereits in der Letzten…abgewunken und kein Angriff mehr möglich, Schade! Konsterniert und enttäuscht wegen der entgangenen Chance, trotzdem Freude über den zweiten Platz. Und wieder etwas gelernt: Zu langes Warten und es auf den Schluss terminieren birgt gewisse Gefahren…
Podest Junioren
Severin
Er muss im Moment hartes Brot essen: In den Trainings zog sein Gefährt stark nach links, und wir stellten fest dass der Rahmen verzogen war…na toll! Dies waren noch die Nachwehen der Karambolage in Pavia, wo er ja mit verklemmter Spurstange aufgeben musste...! Es kostete 3 Trainings, bis der Rahmen wieder einigermassen gerade gebogen war und er endlich mal fahren konnte. Danach die gleichen Symptome wie Levin: Kein Grip! Auch er kriegte einen neuen Satz Reifen fürs Training (Teppich auf nimmer Wiedersehen…), trotzdem fehlte Haftung.
Im Zeitfahren dann hinter Levin auf P5, nicht schlecht für so wenig Trainings! Im ersten Vorlauf dann hinter Levin gut unterwegs, als er antriebslos ausrollte…Kette gerissen! Nein, nicht schon wieder ein technischer Ausfall!
gerissene Kette...
Im zweiten Vorlauf von ganz hinten los, und bereits beim Start machte er gleich Mal fünf Plätze gut. Im weiteren Verlauf ging’s weiter vorwärts und er beendete den Lauf auf dem tollen P6, well done wenn man von ganz hinten kommt!
Im Final dann aus dem Mittelfeld los, sein Ziel war klar: Podest! Beim Start vorsichtig da er ja 18 Runden Zeit haben würde um seinen Plan in die Tat umzusetzen. Mitnichten, es klemmte und schob um die Ecks dass es zum Heulen war. Zudem verlor der Motor auf der Geraden Leistung, Seve schraubte am Vergaser aber fand die ideale Vergasereinstellung einfach nicht, Schade!
auf dem Weg nach vorne...
Danke einmal mehr für die Unterstützung von Ralph, Antonio und Ferdy…vor allem auch beim Rahmen richten, merci viu mau!
Das nächste Rennen ist der 4. Lauf des LO ROK Cups in Levier (F) am 4.-5. Juli, bis dahin heisst es erstmal Chassis ausmessen und richten…
Am Samstag Morgen seeehr früh aufgestanden, dank viel Kaffee einigermassen wachgeblieben und dabei Richtung Süden gefahren, wo wir dann auch irgendwann ankamen. Das Fahrerlager war bereits ziemlich voll, wir fanden noch eine Ecke zum Zelte aufstellen.
HQ ROK...
Es standen nun nur noch 3 Trainings an und wir entschieden uns diese Kosten zu sparen. Somit nur ein offizielles Training und dann gleich ab ins Zeitfahren…nachdem wir zwischenzeitlich noch unser Zelt sichern mussten: Der Wind war derart stark, dass es unzählige Zelte umwarf und am Schluss die meisten im Freien standen zwecks „Zelt-Prävention“…
HQ amweg...
Levin
Im ersten Training drehte der Motor nur bis 10‘000rpm, toll! Anderer Vergaser, andere Zündung, aber der Kolben weigerte sich standhaft seine Bewegungstempi in nutzbringendere Bereiche zu verlagern. Gottlob hatte Ferdy noch einen Reservemotor rumstehen, den wir brauchen durften, danke Ferdy!. Also draufgeschnallt und ab ins Zeitfahren…Pole! Toll!!! Der Wind war zudem den ganzen Tag über so stark, dass man sich auf der Geraden so klein machte wie nur möglich, auf der Gegengeraden mit dem Rückenwind aber fast ein Segel hieven konnte.
HQ Levin...
Im ersten Lauf, am nächsten Morgen, ein sauberer Start-Ziel Sieg, ohne Probleme, Kart und Motor und Pilot und Mechaniker…liefen problemlos. Ebenso im zweiten Lauf, als Erster weggefahren und noch einige heisse fights mit ROKkern abgeliefert…und als Erster zurück zur Waage, super!
s'louft!
Im Final dann gings doch noch etwas zur Sache…da die Kategorien ja zusammen fahren, also Junior-ROK, ROK und Super ROK. Es gab „lustige“ Szenen, indem die vorderen Junior ROK auf die hinteren ROK aufliefen. Das Problem dabei, dass die grösseren ROK mehr Leistung haben, dafür 20kg schwerer sind (und teilweise Vorderradbremsen haben). Sprich, in den Kurven selber sind die Junioren zwar schneller, aber auf der Geraden haben sie keine Chance mehr mitzukommen. Levin zog also nach dem Start davon, abwechselnde Führung mit Bruder Severin. Nun aber lief er sogar auf einen Super-ROK auf, dicht dahinter klebt Severin. Und da sie eben nicht vorbeikamen, näherten sich von hinten die restlichen Junioren und ROK’s…Levin MUSSTE nun irgendetwas tun! Die einzige Chance: sich in Kurvenkombinationen ganz nah ranpirschen und versuchen am Ende vorbeizukommen…nur kommt dann eben wieder eine Gerade…trotzdem, gesagt - getan! Er hing an der hinteren Stossstange des Super-ROKkers dran und wollte eben ausscheren zum überholen, da steht dieser unerwartet noch früher auf die Bremse…keine Chance! die Jungs waren alle so nah beisammen, Kart um Kart donnerte inneinander rein. Der „Super“-Unglücksrabe selber stand mittig und quer auf der Piste, verkeilt in Levins Kart. Die anderen wichen links und rechts aus, was aber leider nur teilweise gelang…eeendlich konnte Levin weiterfahren, brannte schnelle Rennrunden hin…und konnte noch bis Platz 2 aufholen! nur mit Glück, weil es auch andere erwischte…Und auch wieder gelernt, wie man solche „Probleme“ angehen kann…oder eben nicht…!
brothers have fun...
Severin
Im Training alles ok, ausser dass die alten Reifen schmierten und er entsprechend rumrutschte. Im Zeitfahren dann wiederum Zweiter, wie schon an der SM in Wohlen, well done!
Im ersten Lauf hinter Bruder Levin in Zweikämpfen etwas aufgehalten worden, trotzdem Zweiter. Ebenso im zweiten Vorlauf, wobei er ja eigentlich schon Mal gerne auch vor Bruder Levin ins Ziel käme.
s'louft 2...
Er setzte dies auch gleich in die Tat um, und blieb im Final nach dem Start in seinem Windschatten kleben. Und ging eine Runde später sogar vorbei, oha! Mit Bruder Levin im Windschatten kam dann eben besagter „Super-ROKker„ näher…Levin ging wieder vorbei und die restliche Meute näherte sich von hinten…Tja, und dann war Severin an der hinteren Stossstange von Levin dran und konnte besagtem Crash auch nicht mehr ausweichen…Abflug so halb über Levin rüber, eher eine unsanfte Landung und etwas Rasenmähen in der Botanik war angesagt. Dabei verkrümmte sich die Spurstange, aus! Wir versuchten an den Boxen noch, das krumme Ding von Hand wieder gerade zu biegen…keine Chance! Severin muss also mit seinem ersten angepeilten Sieg noch etwas warten…
Podest
Trotzdem, es war ein schönes Weekend! Nach den Ereignissen von Wohlen kamen wir ja mit gemischten Gefühlen hierher, wurden jedoch mit viel Sonne und einem tollen Renntag belohnt!
Die Organisation perfekt wie immer und auch eine gute Atmosphäre. Einfach Schade hat es nicht etwas mehr Piloten, da man in diesen Cup-Serien mit noch relativ vernünftigem Budget und identischem Material kämpfen kann. Aber eben, das alte Problem, es hat einfach zu viele Serien und somit überall „ein bisschen“ Piloten aber nirgends mehr so richtig viele…
haveaniceday...
Das nächste Rennen ist nun der 4. Lauf des LO ROK Cup in Levier am 5. Juli.
Asta la vista!
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1. Juni 2009: 2. Lauf SM – Junioren (KF3) in Wohlen
Da die Jungs Schule hatten, konnten wir erst am Samstag trainieren. Severin zum ersten Mal mit dem Junioren Kart in Wohlen, und auch sonst kannten wir Wohlen vom set-up her nicht. Doch am Nachmittag waren beide Jungs…die Schnellsten! J
wer ist schnellster...?
Levin
Im Zeitfahren die Pole geholt, mit über 2/10 auf…Severin, Super! Das läuft fast zu gut um wahr zu sein…genau: Im ersten Vorlauf gut gestartet und in Führung liegend, der „amweg-express“ zog davon…doch dann, etwas später, stand er still, nein! Was war passiert? Gaskabel gerissen, das kleine „Güügeli“ beim Vergaser! Das hatten wir nun noch nie! ein blöder „ein-Franken“ Defekt…!
blödes Gaskabel...
Nun gut, im zweiten Lauf frohen Mutes von ganz hinten los…das kann ja heiter werden. Start ok, danach Platz um Platz nach vorne gekämpft, und er lag bereits auf P3, da hing plötzlich die hintere Stossstange herunter und er musste 6 Runden vor Schluss aufgeben. Nein!!! Das gibt’s doch nicht, das hatten wir auch noch nie!!! Die Schraube der Befestigung war einfach abgeschert! ok, gut…ruhig Blut, im Final kannst Du das gleich nochmals machen (ogottogott…).
noch blödere Stosstange...!
Der Final also wieder vom letzten Startplatz los, Start gut, und er kämpfte sich wieder Platz um Platz nach vorne. Nach 20 von 26 Runden war er beim Führenden angelangt…und ging vorbei, Wahnsinn! Doch nach vorne zu kommen hat Kraft gekostet, ein kleiner Fehler Ausgangs Kurve und wieder Zweiter. Also nochmals alle Kraft gesammelt und wieder rangepirscht, und in der allerletzten Kurve presst er sich innen vorbei, Gewonnen! Im Ziel kam er ziemlich ausgelaugt an, aber happy!
amweg-express...
Dann noch die technische Kontrolle und der grosse Schock: bei unserem gemieteten Motor stimmte die Kupplungsglocke nicht mit den Homologationsblättern überein, am äusseren Rand war sie um 0.6mm zu gross! Der Motor sei dadurch zwar nicht schneller geworden, da das Mass innen stimmte (dort wo die Kupplung noch greift). Und alle anderen Masse stimmten auch, das Teil war ja neu und original! Man könnte langsam meinen, irgend jemand hat eine Woodoo Puppe von uns gebastelt,! Das darf doch alles einfach nicht wahr sein! Selbst Telefonate vom Teamchef mit dem Hersteller bringen keine Klärung. Und wenn etwas Technisches nicht stimmt ist das halt so, Punkt. Reglement ist Reglement, und das ist ja auch gut so. Nur war das hier offensichtlich ein originales Teil, unverändert,unbearbeitet aber halt ausserhalb der Toleranzen! das ist nicht fair…alle Läufe dominiert, eine tolle Show abgeliefert und am Schluss ausser Spesen nix gewesen...stimmt nicht ganz: Er (und wir alle) hat wieder was gelernt, vor allem heute auch abseits der Piste, nämlich so etwas mit Fassung zu tragen (und es auch zu ERtragen)
geschafft, aber Gewonnen!
ich bin müde...
Severin
In den Trainings wurde er schneller und schneller, Wohlen ist halt eine sehr spezielle Bahn, eng und sehr holprig. Und dort zum ersten Mal einen Junior Kart zu fahren ist nicht so ganz einfach.
Im Zeitfahren hatte er die Piste aber schon gut im Griff, und er holte sich P2 hinter Bruder Levin, Doppel-Pole. Super! Und das in seinem 2.KF3 Rennen.
die Rippchen wollen geschützt sein
Der Start in den ersten Lauf war toll, er schiebt sich trotz Aussenbahn sogar in der ersten Kurve rein, Doppelführung! Die Beiden ziehen bereits davon, Severin an der Stosstange von Levin dran, da reisst dem Leader Levin das Gaskabel und Severin kann nicht mehr ausweichen. Toll, von hinten dem Feld nach, und es reicht sogar noch bis P4. Im zweiten Lauf dann von P4 los, und in der Startkurve in irgend einem Haufen wurde er letztmals gesichtet…danach tauchte er humpelnd mit krummer Hinterachse wieder an den Boxen auf. Das wird ja ein teures Weekend…seufz. Also, neue Hinterachse rein und ab in den Final. Mit speziellem set-up versuchten wir ihn wieder nach vorne zu bringen, nach dem Motto „alles oder nichts“. Das war dann aber wohl nichts! Es lief nicht gut, auch Seve machte einige Fehler, trotzdem noch Platz 6 mit Hängen und Würgen. Zudem drehte der Motor auch nicht mehr voll rauf.
in action
Tja, eigentlich wollten die Jungs zeigen was sie so gelernt haben, und mit der ersten Startreihe fing es auch gut an. Am Schluss haben wir jedoch frustriert gelernt, dass ein Rennen wegen einem kleinen, billigen Teil ruiniert werden kann (oder aber wegen kaputten Kupplungsglocken…!!!).
in action 2...
Danke vielmals an die helfenden Hände und Seve‘s Mech Ralph, welcher uns wieder geholfen hat.
after action...
Am nächsten Weekend geht es bereits weiter nach Pavia, an den dritten Lauf zum LO ROK Cup.
Eine Geschichte mit holprigem Start aber einem happy-end, wie im wirklichen Leben…oder eben leider oftmals nicht.
kleines Gewitter in der Nacht...
Wir fuhren bereits am Donnerstagabend nach Mirecourt (F), resp. versuchten es. Die nette Dame im Navi lotste uns freundlicherweise kreuz und quer durch malerische französische Landschaften mit ebensolchen Strassenbelägen (danke an den Erfinder von Stossdämpfern…), und nachdem wir dann das Gebiet rund um Mirecourt ausgiebig erkundet hatten, entdeckten wir doch noch die Kartbahn.
Gut, schnell die Zelte aufgestellt und verankert, damit wir am Freitag dann gaaanz gemütlich trainieren konnten und alles bereits parat war.
Windkraft, oder F=m*a...
Als wir am Freitag Morgen auf dem Platz eintrafen, war jedoch nichts von gemütlichem trainieren, sondern Trümmer-Beseitigung war angesagt: In der Nacht tobte ein starkes Gewitter über dem Platz, und trotz Verankerungen drehte es eines der beiden Zelte um 180° um, es zerriss sämtliche Seitenwände und die Dächer, alles im Dreck und Schlamm…toll! Irgendwann sehr viel später fingen dann die Jungs doch noch mit Fahren an…
Zugkraft...
Levin
Die Trainings wurden immer langsamer da die Reifen sich immer mehr auflösten, alles ok… ausser das wir nicht so Recht wussten wie den Vergaser zu bedüsen. Nun gut, ab ins Zeitfahren und mit den neuen Reifen…Schnellster, Super!…nein, nicht super, wir hatten Untergewicht, volle 1.5 kg obwohl wir am Nachmittag noch auf der Waage waren und dort noch alles gestimmt hat. Scheinbar wurde sie vor dem Zeitfahren nochmals neu kalibriert…naja, wenigstens Seve (welchen wir am Morgen schon wogen) war ok, halt einfach nur Pech gehabt…
Beisskraft...
Am nächsten Morgen fand dann der erste Lauf statt, die Piste noch nass vom nächtlichen Regen aber es trocknete langsam ab. Also mit den Slicks gestartet, von hinten los wegen dem Untergewicht. Ein Top Start und weiter einen nach dem anderen geschnappt…und gewonnen! Wau!
Willenskraft...
Im zweiten Lauf ging’s von vorne los, die Voraussetzungen also etwas einfacher, wieder gewonnen, toll!
Der Finallauf dann spät am Nachmittag, die Regenwolken um den Platz nahmen bedrohlich zu und auch erste Tropfen fielen…nein, bitte kein Regen! Je mehr Levin darob strahlte, desto mehr schauderte es mich ob den dann anstehenden Umbauarbeiten an beiden Karts. Es hörte wieder auf zu tröpfeln, Petrus sei Dank, Slicks drauf und los. Der Start gut, und er fuhr danach ein einsames Rennen, nie am Limit was ja noch schwieriger ist wegen der Konzentration, gewonnen! Toll, es läuft weiter sehr gut, nach dem verpatzten letzten Jahr weiterer Balsam auf die Wunden…
Konzentration vor dem Zeitfahren...
Severin
Auch bei Seve in den Trainings gaben die Pneus langsam ihre Laufflächen ab, bis er mit vollem Einschlag kaum noch um die Kurven kam. Glücklicherweise waren wir vis-a-vis von der Sammelstelle für die alten Reifen…und schwups, hatte er zwei „neue“ Vorderreifen drauf!
Im Zeitfahren dann wieder Probleme mit dem Motor…Vergaser? Bedüsung? Wir kennen das Teil wohl noch zu wenig, auf alle Fälle drehte der Motor wieder 200 rpm zu wenig, Mist. Trotzdem noch Rang 3, danach wechselten wir den Vergaser aus, neue Zündkerze, Einlasslamellen kontrollieren, alles ok.
Der erste Lauf am Sonntag Morgen, ein Durcheinander beim Start, Seve auf der Aussenbahn kann sich halten und zieht später Levin nach; er kommt mit nur 4s Rückstand als Zweiter ins Ziel, toll! Der andere Vergaser scheint zu laufen, soweit - sogut.
eeendlich neue Reifen...
Im zweiten Vorlauf gehen die beiden Rackers von P1 und P2 los, geht doch! Seve wieder am Bruder dran, kann den Speed aber nicht mitgehen, wieder Zweiter mit 5s Rückstand.
Der Final mit gleichen Vorzeichen, ein sauberer Start, doch sein Kart ist etwas anders eingestellt und fängt an abzubauen. Heisst, die Konkurrenten dahinter rücken ihm langsam aber sicher auf die Pelle. In der letzten Kurve ist der Konkurrent an ihm dran und setzt aus dem Windschatten zum überholen an. Seve bremst, ohne Kampflinie zu fahren(wer sind wir denn? J), auf dem letzten Zahn in die Kurve und zieht rein, geschafft, Rang 2 noch knapp ins Ziel gerettet, well done!
Geschafft! geht doch noch...
Jesina fuhr natürlich auch wieder, und drehte auf der Geraden nach der Zielflagge bei Vollgas Kringel auf die Bahn (!)…oh Gott, da kommt ja noch was auf uns zu…
Jesina mit Crew...
Das nächste Rennen ist in 3 Wochen in Wohlen, der 2. Lauf zur Schweizer Meisterschaft.
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Ottobiano (I), 1. Lauf SM – Junioren 2009
noch trocken...
Eine Woche nach dem erfolgreichen Start am LO ROK Cup fand nun der erste Lauf zur Schweizermeisterschaft statt. Und zum ersten Mal durften die Jungs auch mit Junioren (KF3) Motoren fahren, welchen wir gemietet haben. Auch die Dunlop Reifen kannten wir nur vom letzten Jahr mit Levin, wobei die Erfahrungen dieser Saison ja nicht wirklich berauschend waren. Zudem war es an diesem Rennen wieder vor allem eines: NASS!
Pole!
Levin
Am Samstag in den Trainings gleich vorne mit dabei, oha! Und obwohl die Hand immer noch schmerzte, fuhr er am Abend im Zeitfahren die Pole raus, toll!
Am Sonntag Morgen Regen, und Levin strahlte (ausser wenn wir daran denken, was die Regenreifen zusätzlich kosten…). Der erste Lauf begann aber dann schlecht, der Motor kam nicht an, toll! Das Feld bereits unterwegs in der Aufwärmrunde, und wir auf der Piste am Kerzenwechseln, Anlassen, hinterher. Mittlerweile im Feld ein Chaos, viele Dreher und Karts neben der Piste, der Rennleiter schwang die rote Flagge. Neu aufstellen, Start, und los gings. Levin mit zu wenig Grip, hielt sich aber zurück und wurde 4-ter. Im zweiten Lauf etwas am Chassis verstellt, und mit mehr Grip gings dann auch gleich besser, allerdings etwas spät aufgebaut, trotzdem 2-ter und am Schluss die schnellste Rennrunde.
...nasse Kerze!
Dann der Finallauf, nochmals optimiert anhand der Erkenntnisse aus den beiden Vorläufen, im strömenden Regen. Der Start von P2 aus, aber mit stotterndem Motor beim Vollgas geben (Wasser?)…er konnte trotzdem seine Position knapp halten. Doch dann ein Dreher, NEIN! was war passiert? Ausgangs Kurve im infield lag eine fiese kleine Wasserlache (welche auch noch anderen zum Verhängnis werden sollte)…und dann kam der Motor nur noch schlecht an. Vorbei! Er raste dem Feld hinterher, überholte was das Zeug hält, doch das Rennen wurde wegen dem Regen gekürzt, nur P11.
Noch vorne...
Riesenfrust und Enttäuschung bei allen, mit dem Sieg in Griffweite, Schade!
Trotzdem, für dass er seit Monaten nicht mehr fuhr Top Leistungen bis auf diesen entscheidenden „Aqua-Fehler“.
Bruder-hilfe
Severin
Ein merkwürdiges Weekend bei Severin: Angefangen hat er verhalten, auch zum ersten Mal überhaupt mit einem Juniorenmotor gefahren. Er wurde schnell immer schneller, und am Schluss der Trainings war er voll dabei. Auch er handicapiert, da er mit dem Velo am Vortag einen Salto versuchte…bis zur Landung ging‘s gut…, und seither schmerzt ihm der Arm und Rücken (am Montag dann einmal mehr in den Notfall zum Röntgen…achja, unsere ruhigen Kinderchen…)
7-ter im Zeitfahren...naja....
Im Zeitfahren mit den neuen Reifen zwar noch etwas Mühe um den vielen Grip richtig zu kontrollieren (in den Kurven verschlug es ihm regelrecht die Arme), trotzdem guter 7-er.
Dann im ersten Vorlauf im Regen ein Dreher, irgendwo und irgendwie im Gewühl der ersten Runden, einer fängt an und es ist wie beim Mikado. Trotzdem kann er noch fertig fahren, abgeschlagen auf P16.
Michelin-Manndli...
Gefrustet in den zweiten Vorlauf, auch beim ihm gibt’s nun etwas mehr Grip. Haha, auf zum Angriff, aber zu viel des Guten, kalte Reifen die noch nicht richtig Grip aufbauten und auf den Kerbs rutscht er aus...aber der Motor kommt nun nicht mehr an, na toll! Nun ist die schlechte Laune nicht mehr aufzuhalten, und was oder wer ihm über den Weg läuft macht erschreckt einen weiten Bogen um ihn herum…!
Im Final von gaaanz weit hinten los, Platz um Platz nach vorne, kleine Rutscher auf den Kerbs, Kart querstellend durch die Fluten, er kämpft verbissen, wird aber abgeschlagen 13-er. Die Zeiten hätten gereicht für Plätze in der Region 4-6…aber eben, hätte und wenn und aber hilft nicht. Regentraining ist angesagt, Jungs!
grüne Hilfe...
Ganz toll Ferdy, Ralph und Antonio welche uns geholfen haben, merci viu mau!
Börsennews? nein, Zeitfahren...
Das nächste Rennen ist bereits in 2 Wochen in Mirecourt (F), der 2. Lauf zum LO ROK Cup.
19. April: Ottobiano (I), 1. Lauf ROK – Junioren Cup 2009
Endlich auch für uns das erste Rennen in diesem Jahr!
Nachdem einige Kollegen ja bereits einige Rennen hinter sich haben, fuhren wir nun auch zum ersten Rennen nach Ottobiano (I). Das Wetter am Freitag in den Trainings noch Sonne, und auch mit alten Reifen vorne mit dabei. Nur der Motor von Severin holperte plötzlich ein bisschen, aber der hat halt auch schon ziemlich viele Stunden auf dem Buckel.
Regen, Regen....
Severin
In den Trainings drehte der Motor plötzlich nicht mehr über 13‘000 rpm. Nicht zu viele Trainings verlieren und einen anderen Motor ausleihen. Dieser ging zwar nicht viel besser, dafür wussten wir jetzt dass es der Vergaser war! Wo auch immer das Teil nicht so tat wie es sollte, es wurde ausgetauscht. Nun ging es endlich besser, zwar noch nicht berauschend wegen fehlender Abstimmung, aber immerhin.
Im Zeitfahren dann 4-ter mit neuen Slicks, Severin etwas enttäuscht, aber beim abendlichen Pasta-Schmaus war das fast wieder vergessen. Der erste Lauf am folgenden Morgen war im Regen, na toll! Sprich: Schrauben und viel Arbeit! Und neue Regenreifen kaufen, da unsere alten vom letzten Jahr nicht mehr erlaubt waren.
nicht unbedingt Seves Lieblingsbeschäftigung...
Beim Start das übliche Durcheinander, vor allem im Regen reicht ein Schubser schon und man steht im nassen Grün (oder im nassen Kiesbett). Severin kam durch, hatte aber zu wenig Grip, trotzdem Rang 4.
Im zweiten Vorlauf dann zurückhaltend los, im Gewühl ein Dreher und dem Feld hinterher, schnappte sich noch ein paar Konkurrenten und lief als 3-ter ein, gute Fahrt und gekämpft.
Im Final als 3-ter los, aber da der Supermechaniker wohl wieder auf abtrocknende Verhältnisse pokerte (obwohl es regnete….), kam der Grip auch wieder erst in den letzten Runden (jaja, ich fange jetzt dann wirklich an zu fischen…). Trotzdem, 3-ter und auf dem Podest, für sein erstes Junior Rennen nicht schlecht!
Pole! Super!
Levin
Levin bekam am Mittwoch vor dem Rennen das „GO“ vom Arzt. Seine gebrochene Hand kam ja „muskellos“ aus dem Gips heraus, ob das gut gehen wird? Im ersten Training nicht wirklich, und der Rücken schmerzte, die Rippen, die Hand sowieso…das zweite Training nach einigen Runden abgebrochen. Das war vorhersehbar, er sass ja seit 5 Monaten in keinem Kart mehr. Nun war salben, massieren und pflastern angesagt, anderer Rippenschutz, Sitz auskleiden, etc.
Das Zeitfahren wollte er aber machen, koste es was es wolle. Und er knallte die schnellste Runde hin, Pole! Oha, offenbar kann er‘s noch!
Im ersten Vorlauf dann ein beherzter Verbremser eines Konkurrenten hinter ihm, schwups, von hinten dem Feld nach, toll! dann zuviel des Guten gewollt, er liess es fliegen und die Kräfte liessen vielleicht etwas nach…? Dreher im infield und wegen gebrochener Kupplung kriegte er den Motor nicht mehr an...
die Hand tut weh...
Im zweiten Vorlauf von ganz hinten los, vorsichtig bis die ersten Kurven überstanden waren. Und dann step-by-step an anderen ROKKers vorbei noch bis Platz 4.
Im Final halt von hinten los, jedes Schubserchen vermeidend, und da ja auch bei ihm besagter Supermech tätig war welcher die Piste abtrocknen sehen wollte…baute das Chassis erst in den letzten Runden Grip auf, zu spät. Er fuhr zwar bis auf P2 hinter den Führenden, entschied aber lieber den Platz heimzufahren als in der letzten Runde rauszufliegen. Ein Couvertli entschädigte zudem für das Ungemach im Training.
Podest im Regen
Auch Jesina liess es im Puffo fliegen, bis die Kette ihren Geist aufgab und sie wegen technischem Defekt aufgeben musste; gottlob war da eine schöne grüne Wiese in der Nähe, mit vielen Blumen und Schmetterlingen zum ablenken…
Das nächste Rennen ist der 1. SM Lauf, wiederum in Ottobiano, am 25. – 26. April.